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Die Kurkuma Wirkung ganz oben Nebeneffekte
Die Kurkuma Wirkung ganz oben Nebeneffekte

Kurkuma: die Zauberknolle im Blumentopf

Kurkuma ist nicht nur unheimlich lecker, dem Gewürz werden auch Heilkräfte bei einer Vielzahl von Erkrankungen nachgesagtKurkuma gehört zu den Ingwergewächsen, es ist nicht ganz so scharf wie herkömmlicher Ingwer. Die gelbe/orangefarbende Wurzel stammt ursprünglich aus Südasien und wird seit Jahrtausenden in einigen Teilen der Erde, vor allem in Indien, als Gewürz und Heilpflanze eingesetzt.

Kurkuma ist nicht nur unheimlich lecker, dem Gewürz werden auch Heilkräfte bei einer Vielzahl von Erkrankungen nachgesagt. Vieles davon ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Grund genug, sich die Wunderknolle etwas genauer anzuschauen.

Gesundheitlicher Nutzen

In Kurkuma ist als wirksamer Bestandteil Kurkumin enthalten. Es soll eine entzündunghemmende Wirkung haben. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Kurkuma genauso hilfreich ist, wie es einige Medikamente mit entzündungshemmender Wirkung sind, mit dem Unterschied, dass Kurkuma keine Nebenwirkungen hat, wie es bei den Produkten der Pharmaindustrie der Fall ist.

Weiterhin hat die gelbe Wurzel eine antioxidative Wirkung. Antioxidative sind für uns lebensnotwendig. Durch Stress, falsche Ernährung oder Schadstoffen kommt es zu freien Radikalen im menschlichen Körper. Die antioxidativen Stoffe wirken dagegen. Kurkuma wird bei unzähligen Krankheiten eingesetzt. Immer wieder hört man davon, dass es bei Krebs oder Alzheimer erfolgreich genutzt wird. Es gibt noch viele weitere Einsatzgebiete der Zauberknolle.

Verwendung von Kurkuma

 Man kann die Knolle entweder ganz oder als bereits getrocknetes Pulver kaufen. Am häufigsten wird Kurkuma als Gewürz in der Küche verwendet. Man kann die Knolle entweder ganz oder als bereits getrocknetes Pulver kaufen. Ich persönlich ziehe es vor, frische Knollen zu verwenden. Daraus lässt sich übrigens auch ein leckerer Tee machen. Ich schneide oft ein Stückchen klein und gebe noch andere Kräuter aus dem Garten hinzu.

Dann überbrühe ich diese Mischung mit heißem Wasser und lasse sie circa zehn Minuten stehen. Das ist lecker und gesund. Bei der Verwendung von Kurkuma sollte man wissen, dass die Knolle abfärbt. Alles, was mit der Knolle in Berührung kommt, hat hinterher eine gelbliche Färbung. Die meisten Sachen lassen sich aber gut reinigen.

Ein weiterer Grund, warum die Nutzung frischer Knollen besser ist, als das Pulver, man kann sie einfach selbst anbauen. Wer das Pulver lieber mag, kann es sich auch selbst zubereiten, indem er die Knollen klein schneidet und im Ofen bei 180 Grad für etwas zehn Minuten trocknen lässt. Anschließend können die Stücke zermahlen und gegebenenfalls, falls das Pulver noch feucht sein sollte, nochmals für wenige Minuten getrocknet werden, bevor es in einen Gewürzstreuer oder in ein ähnliches Gefäß gefüllt wird. So weiß man wenigstens, dass auch wirklich nur Kurkuma enthalten ist.

Wenn man sich frische Kurkumaknollen kauft, kann man sich daraus Pflanzen ziehen. Kurkuma anbauen

Wenn man sich frische Kurkumaknollen kauft, kann man sich daraus Pflanzen ziehen. Die Knollen werden in einen Topf gelegt und mit Erde bedeckt. Die Erde sollte nur feucht und nicht zu nass gehalten werden. Bei zu viel Nässe werden die Knollen weich und verschimmeln. Macht man alles richtig, treiben die Knollen nach einer Weile aus und werden zu kleinen Pflanzen.

Erntereif werden sie eigentlich erst, wenn die Blüten und die Pflanzen verwelken. Allerdings kann man sich mehrere Töpfe machen und aus dem einen immer ernten, wenn Kurkuma benötigt wird und die anderen einfach wachsen lassen, bis sie groß genug sind. Das Rhizom breitet sich mit der Zeit aus. Das sollte schon bei der Wahl des Topfes bedacht werden. Im Grunde kann man aus einem Rhizom mehrere Pflanzen ziehen, indem es in mehrere Stücke geschnitten wird. Jedes Stück sollte aber mindestens einen Austrieb haben.

Am besten wächst Kurkuma bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad, bei einer erhöhten Luftfeuchtigkeit. Fallen die Temperaturen unter zehn Grad, sterben Blätter und Blüten ab. Im Winter müssen die Pflanzen kaum gegossen werden. Es gibt sogar Kurkuma-Pflanzen fertig zu kaufen. Im Sommer können die Pflanzen auch im Freien gehalten werden. Wichtig ist nur, dass überschüssiges Regenwasser gut ablaufen kann oder besser noch die Pflanzen vor Regen etwas geschützt werden. Gedüngt habe ich meine Knollen noch nie.

Video: Kurkuma Wirkung – So sehen die Einwirkungen auf den Körper aus

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