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Zeit für die Bodenaufbereitung im März
Zeit für die Bodenaufbereitung im März

März: Zeit für die Bodenaufbereitung

BodenNach dem langen Winter wird es Zeit an die Aussaat für die kommende Saison zu denken. Bevor die Samen in die Erde können, sollte man den Boden aufbereiten. Zunächst müssen die Beete aufgelockert und von Unkraut befreit werden. Da die wenigsten Gärten mit guter Erde für den Anbau von Obst und Gemüse gesegnet sind, ist es ratsam, regelmäßig den Boden zu verbessern. Dazu sollte zuerst die Art des Bodens bestimmt werden.

Einfache Bodenbestimmung

Es gibt einen einfachen Trick, um herauszufinden, was man für einen Boden im Garten hat. Dazu wird eine Handvoll Erde aufgenommen und festgedrückt. Bleibt sie locker, handelt es sich um einen sandigen Boden. Lässt sich daraus eine feste Kugel formen, ist es Lehmboden. Optimal ist eine Mischung aus Sand- und Lehmboden.

Ein sandiger Boden lässt sich mit ein paar Schaufeln Lehmboden und ein lehmiger Boden mit ein paar Schaufeln Sand aufbessern. Zusätzlich kann immer ein bisschen Kompost, den jeder Hobbygärtner in seinem Garten hat, untergemischt werden. Dadurch wird der Boden aufgewertet und mit Nährstoffen versorgt, sodass die Pflanzen, die später dort wachsen gesünder sind. Speziell Nutzpflanzen sollten möglichst nur mit organischem Dünger versorgt werden.

Kompost verbessern

Beim Anlegen des Komposts passieren häufig Fehler. Oftmals scheint sich auf dem Komposthaufen nichts zu tun. Das liegt daran, dass die Komponenten nicht richtig geschichtet wurden. Der Haufen sollte ausgewogen aus Kohlenstoff und Stickstoff bestehen. Ist zu viel Kohlenstoff vorhanden, verrottet der Haufen nur langsam, weil der Stickstoff fehlt.

Im umgekehrten Fall, also bei zu viel Stickstoff verrottet der Haufen zwar schneller, aber der spätere Kompost ist weniger wert. Außerdem bilden sich unangenehme faulige Gerüche. Die Materialien (unterschiedliche Gartenabfälle) sollten in dünnen Schichten aufgetragen werden. Zudem können Kompostbeschleuniger eingesetzt werden.

Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Produkt keine Chemie enthält. Am besten sind Produkte aus natürlichen Stoffen. Manche davon pflegen den Kompost sogar. Sie töten unerwünschte Keime ab, sorgen dafür, dass keine Nährstoffe verloren gehen und es entstehen keine unangenehmen Gerüche.

Video: Zeit für die Bodenaufbereitung – Nachhaltigkeit des Bodens

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