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Vegane Fruchtgummis selber machen

Fruchtgummi2Im Moment können wir jeden Tag ein Schälchen Himbeeren ernten. Statt die kleinen Früchte einfach so zu essen oder einzufrieren, habe ich mal etwas anderes ausprobiert und sie zu Fruchtgummi verarbeitet. Das klappt natürlich auch mit anderen Beeren. Ich bin zwar kein Veganer, versuche mich aber schon überwiegend pflanzlich und möglichst zuckerfrei zu ernähren. Deshalb enthalten die Gummis keine tierischen Inhaltsstoffe. Zum Süßen habe ich Stevia verwendet.

Zutaten für ca. 550 g:

– 275 g Himbeeren (hier waren auch ein paar Brombeeren dabei)
– 550 ml Wasser
– 16 g Agar Agar (pflanzliche Gelatine)
– 1 kleiner Stängel Zitronengras, alternativ geht auch ein Schluck Zitronensaft
– Stevia, Zucker, Honig oder etwas anderes zum Süßen

Zubereitung:

Die Himbeeren werden gewaschen, mit dem Zitronengras und 450 ml Wasser in einen Topf gegeben und zum Kochen gebracht. Das Zitronengras sollte klein geschnitten werden, damit es mehr Aroma abgibt. Das Ganze sollte ungefähr 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln. Währenddessen wird das Agar Agar Pulver mit 100 ml kaltem Wasser verrührt. Anschließend wird die Fruchtmasse durchgesiebt, sodass alle Stückchen und Kerne verschwinden.
Gartenernte HimbeerenZitronengras fruchtueüreesieben

Die übrig gebliebene Flüssigkeit wird mit der pflanzlichen Gelatine und Stevia (oder anderer Süße nach Belieben) verrührt und aufgekocht. Ich habe das Ganze circa zwei Minuten kräftig kochen lassen, bevor ich es vom Herd nahm und in die Silikonförmchen gefüllt habe. Zum Befüllen habe ich die Flüssigkeit in eine Glaskanne umgefüllt, damit so wenig wie möglich daneben geschüttet wird. Es gibt aber auch Pipetten dafür, sodass man überhaupt nicht mehr kleckert.
Gummimasse Silikonformen Fluessigkeit

Die Förmchen kommen nun für circa zwei Stunden in den Kühlschrank. Wenn es schneller gehen soll, kann man sie auch für dreißig Minuten in das Eisfach stellen. Da Silikon ja relativ beweglich ist und die Gefahr besteht beim Transport zu kleckern, habe ich vor dem Befüllen Plastedeckel und Brettchen untergelegt. Falls man keine Formen zur Hand hat, kann man die Flüssigkeit auch in andere flache Gefäße füllen und später, wenn die Masse fest geworden ist, die Fruchtgummis mit Plätzchenformen ausstechen. Das mache ich mit der übrig gebliebenen Flüssigkeit auch, da die drei Silikonformen, die ich besitze nicht ausreichen. Bei der Menge bräuchte ich wahrscheinlich noch drei andere Förmchen. Das Ausstechen geht aber recht gut.

FruchtgummiDie Gummis sind aber wesentlich weicher, als die, die man sonst so kennt. Das scheint an dem Agar Agar zu liegen, damit wird es nicht so fest wie mit Gelatine. Vielleicht werde ich es zum Vergleich auch noch ein Mal mit Gelatine versuchen, allerdings muss ich dann zunächst herausfinden, welche Menge benötigt wird. Da es auch bei dem Agar Agar Unterschiede zu geben scheint, gibt es nachfolgend einen Link zu dem Produkt, das ich verwendet habe.