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Afrikanische Schönheit – Die Schmucklilie

SchmucklilieDie zarten Blüten, der ursprünglich aus Afrika stammenden Schmucklilien (Agapanthus) üben schon seit Langem eine Faszination auf uns Menschen aus. Bereits in der Barockzeit wurde die Schmucklilie, die auch Liebesblume genannt wird – zur Verzierung der Gärten eingesetzt. Die Pflanzen sind relativ robust und widerstandsfähig. Die schönen Stauden können zeitweise ganz ohne Wasser auskommen. So ist es wenig verwunderlich, dass sie auch heute noch in unseren Gärten zu finden sind. Die wenigsten Arten sind allerdings winterhart, sodass die Liebesblumen bei uns meist in Kübeln gehalten werden.

Welcher Standort ist geeignet?

Aus ihrer afrikanischen Heimat ist die Schmucklilie Wärme und Sonne gewohnt. Deshalb sollte sie auch bei uns einen warmen und sonnigen Standort bekommen. Der Agapanthus käme zwar auch mit wenig Sonnenstunden zurecht, aber dann kann unter Umständen das Wachstum und die Blütenpracht darunter leiden. Ist es zu schattig, blüht die Staude entweder gar nicht oder etwas mickriger. Zudem sollte ein einigermaßen windgeschützter Platz ausgewählt werden, damit die zarten Blüten nicht beim ersten Windstoß beschädigt oder gar abgeworfen werden.

Wie sieht die optimale Pflege aus?

AgapanthusSchmucklilien können ohne Bedenken in herkömmlich Blumenerde gesetzt werden. Wie oben schon erwähnt, kommt die Staude längere Zeit ohne Wasser aus. Bekommt sie allerdings zu lange kein Wasser, besteht die Gefahr, dass einzelne Triebe absterben. Der Agapanthus erholt sich zwar recht schnell wieder. Dennoch ist es besser ihn – gerade im Sommer – in regelmäßigen Abständen mit Gießwasser zu versorgen. Beim Gießen sollte darauf geachtet werden, dass überschüssiges Wasser ungehindert ablaufen kann. Denn Staunässe verträgt die Liebesblume überhaupt nicht. Wenn die Wurzeln im Wasser stehen verfaulen sie recht schnell und es kommt dazu, dass die ganze Pflanze abstirbt. Hin und wieder empfiehlt es sich, dem Gießwasser ein wenig Flüssigdünger hinzuzugeben. Schmucklilien sind bei der Nährstoffversorgung zwar auch relativ anspruchslos. Aber wenn die Pflanzen schon einige Zeit in ihrem Kübel stehen und die Nährstoffe der Erde aufgebraucht sind, kann es nicht schaden, sie mit Dünger zu versorgen.

Wie wird die Schmucklilie vermehrt?

Schmucklilien lassen sich auf verschiedene Arten vermehren. Sie können zum einen aus Samen gezogen werden. Da die Liebesblume Licht zum Keimen benötigt, sollten die Samen nur auf die Erde gelegt und vorsichtig angedrückt werden. Bei der Aussaat ist zu bedenken, dass es sehr langwierig ist, bis aus einem Samen eine blühfähige Pflanze geworden ist. Vom Keimen bis zur Blüte können drei bis vier Jahre vergehen. Viel schneller geht es hingegen bei der Teilung der Pflanzen. Im Laufe der Jahre breitet sich die Schmucklilie so sehr aus, dass sie irgendwann zu üppig für den Kübel wird. Spätestens dann sollte die Pflanze geteilt oder umgetopft werden. Bei dem Agapanthus gibt es allerdings eine Besonderheit. Die Liebesblumen mögen es recht eng. Erst wenn der Topf oder Kübel richtig durchwurzelt ist, fährt die Pflanze ihre volle Blütenpracht aus. Sollten die Wurzeln aber unten aus dem Topf rausschauen, muss die Staude umgetopft werden.
Schmucklilie

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