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Badrenovierung – die wichtigsten Tipps

WasserhahnDas Badezimmer ist ein Raum, den man in der Regel nicht sehr oft verändert. Laut Statistik renovieren Bewohner im Schnitt das Badezimmer nur einmal in ihrem Leben. Zieht man in eine bereits fertig errichtete Wohnung oder in ein Haus ein, hat man beim Grundriss des Raumes kein Mitspracherecht.

In vielen Miet- und Eigentumswohnungen sind Badezimmer eher klein dimensioniert. Kleine Räume lassen sich generell schlechter einrichten als großzügig geschnittene Zimmer. Daher muss man jeden Quadratmeter im Badezimmer ausnutzen. Wer durch die Schauräume der Einrichtungshäuser spaziert, sieht sich mit wahren Badeoasen konfrontiert. Die Realität sieht leider ganz anders aus, nur die wenigsten Menschen haben das Glück, in einem Haus mit einem Badezimmer mit 10 Quadratmetern oder gar mehr zu leben.

Eines ist klar, selbst mit viel handwerklichem Geschick ist es kaum möglich, die komplette Renovierung selbst durchzuführen. Immerhin braucht man für den Umbau spezielles Werkzeug und Fachkenntnisse im Sanitärwesen. Plant man ein neues Badezimmer mit einem Profi, muss man zwar tiefer in die Tasche greifen als beim Selbstausbau, jedoch kann man sicher sein, dass jeder Abfluss richtig installiert ist.

Gerade bei kleinen Bädern kann es notwendig sein, auf eine Spezialanfertigung zurückzugreifen. Passgenau wird eine neue Ablaufgarnitur vom Sanitärprofi installiert. Den Einbau von Badewanne und Duschkabine sollte man ebenfalls nur selbst in die Hand nehmen, wenn man entsprechendes Werkzeug zur Verfügung hat. Schließlich müssen Dichtungen und Abflüsse genau passen, sonst kommt es bei der ersten Benutzung möglicherweise gleich zu einer Überschwemmung im Badezimmer.

Sparen bei der Badrenovierung

Eines ist sicher, ein neues Badezimmer ist nicht billig. Trotzdem sollte man nicht am falschen Fleck sparen. Man darf nicht vergessen, dass die Möbel im Badezimmer einem besonderen Klima ausgesetzt sind. Nach dem Duschen oder einem ausgiebigen Bad ist die Luftfeuchtigkeit im Raum sehr hoch. Möbel, die nicht speziell für den Einsatz in Nassräumen gestaltet wurden, halten die hohe Luftfeuchtigkeit schlecht aus.

Daher lohnt es sich, in spezielle Kästen für Badezimmer zu investieren. Auch bei den Armaturen sollte man nicht sparen. Qualitätsware hält einfach viel länger. Das Zusammenbauen der Badezimmermöbel kann man mit etwas handwerklichem Geschick selbst übernehmen. Wem für die Sanierung kein großes Budget zur Verfügung steht, der sollte nicht unbedingt nach dem neuesten Design suchen.

In vielen Einrichtungshäusern und Spezialgeschäften werden Vorjahresmodelle oder Ausstellungsstücke zu günstigen Preisen verkauft. Der Trend zum Online-Shopping macht vor den Badezimmermöbeln, Badewannen und Armaturen nicht halt. Im Internet kann man innerhalb kurzer Zeit die Angebote verschiedener Händler vergleichen.

Dabei ist man nicht von den Öffnungszeiten der Geschäfte abhängig, sondern kann nach Lust und Laune auch am Wochenende oder abends nach einer neuen Badezimmereinrichtung suchen. Da es sich bei Badewannen und Möbeln um sperrige Artikel handelt, fallen teilweise hohe Lieferkosten für Bestellungen aus dem Internet an. Es lohnt sich also, auch die Versandkosten zu vergleichen.