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Besseres Raumklima – was Wasserwände und Pflanzen beitragen können

WasserfallStudien haben ergeben, dass Menschen die in Industrieländern wohnen, rund 90 Prozent der Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Trotzdem sind sich die meisten nicht der Tatsache bewusst, wie wichtig ein gutes Raumklima ist, um gesund zu bleiben. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Luftfeuchtigkeit, die zum Beispiel durch Wasserwände erheblich erhöht werden kann. Ideal ist ein Wert zwischen 40 und 60 Prozent, wobei in vielen Büros und Wohnräumen eindeutig zu trockene Luft vorherrscht. Wirkt man nicht mit einer Wasserwand oder einem Luftbefeuchter gegen, riskiert man gerade während der Heizperiode wiederkehrende Infekte. Bei geringer Luftfeuchtigkeit wird Viren das Überleben erleichtert. Außerdem werden bei einem längeren Aufenthalt in einem Raum mit geringer Luftfeuchtigkeit die Schleimhäute ausgetrocknet. Durch die winzigen Risse, die zum Beispiel in der Nasenschleimhaut entstehen, können Viren und Bakterien leichter eindringen.

Ist man häufig krank, lohnt sich die Investition in ein Hygrometer, der die Luftfeuchtigkeit misst. Diese Geräte sind ebenso wie Luftbefeuchter oder Wasserwände im Baumarkt erhältlich. Möchte man eine Wasserwand kaufen, kann man zwischen vielen verschiedenen Modellen wählen. Zwar hilft auch ein traditioneller Luftbefeuchter dabei, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, eine Wasserwand ist jedoch um einiges dekorativer. Das Plätschern des Wassers hat zusätzlich auf viele Menschen eine beruhigende Wirkung. In einem Raum mit einer Wasserwand fällt es leichter, von der Hektik des Alltags abzuschalten.

Welche Pflanzen sind ideal?

Pflanzen haben in Wohnräumen gleich mehrere positive Effekte. Wer speziell eine Pflanze kaufen möchte, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, sollte zu Zimmerlinde oder Nestfarn greifen. Bei diesen beiden Pflanzenarten landen rund 97 Prozent des Gießwassers durch die Verdunstung wieder in der Raumluft. Auch Zyperngras hat sich als idealer Luftbefeuchter bewährt. Das Raumklima hängt jedoch nicht nur von der Luftfeuchtigkeit ab. Auch Schadstoffe, die aus Teppichen, Baumaterialien oder von Wandfarben in die Luft entweichen, beeinträchtigen unser Wohlbefinden. Philodendron, Efeu oder Drachenbäume helfen dabei, die Schadstoffbelastung zu reduzieren. Hat man im Büro mit einem hohen Lärmpegel zu kämpfen, sollte man Pflanzen aufstellen, die als Schalldämpfer wirken. Dazu kommen alle Arten mit vielen Blättern infrage.

Besonders gut haben sich zum Beispiel die Birkenfeige oder das Fensterblatt bewährt. Pflanzen in Wohnräumen, Büros und Schulen erhöhen eindeutig den Wohlfühlcharakter. Menschen gelingt es in einem Umfeld mit vielen Pflanzen eher, sich zu entspannen. Bei all den positiven Effekten von Zimmerpflanzen darf man jedoch auch nicht darauf vergessen, dass Pflanzen regelmäßige Pflege benötigen. Beim Einkauf sollte man sich nicht nur von der Optik leiten lassen, sondern auch prüfen, ob sich die Pflanze für den ausgewählten Standort eignet. Manche Arten gedeihen nur an besonders hellen Standorten, während andere unempfindlich sind. Pflanzen, die täglich gegossen werden müssen, sind zum Beispiel für Büroräume weniger geeignet. Allergiker sollten beim Pflanzenkauf besondere Vorsicht walten lassen. Außerdem sollten Allergiker Pflanzen besser in Hydrokultur anstatt in Erde halten.

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