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Bodenbeläge für Allergiker – Darauf kommt es an

Teppichböden für Allergiker galten lange Zeit als wahre Allergen-Nester. Schon beim Begehen des Teppichbodens flogen die Allergene nur so durch die Luft und führten nicht selten dazu, dass Allergiker mit einem Asthma-Anfall zu kämpfen hatten. Um dem Vorzubeugen setzten die meisten Betroffenen dann auf glatte Bodenbeläge. Nicht selten handelte es sich hierbei dann um Fliesen. Auf diese Weise ließen sich die schädlichen Allergene dann einfach wegwischen. Inzwischen finden sich im Handel noch weitere Bodenbeläge für Allergiker, denn auch Parkett, Korkböden, Vinylböden und sogar Teppichböden sind möglich.

Teppichböden eignen sich auch für Allergiker

Eine wissenschaftliche Studie des Deutschen Allergie und Asthma Bundes belegte bereits vor 14 Jahren, dass ein kurzfloriger Teppich sich sogar besser für Allergiker eignet, als glatte Bodenbeläge. So binden solche Teppichböden sowohl Allergene, als auch Feinstaubund geben diese nicht in der Luft ab.

Einen zusätzlichen Schutzmechanismus liefert außerdem die antistatische Wirkung, der hier genutzten Materialarten, wie Polyamid. Zur Säuberung eines solchen Teppichbodens eignet sich dann besonders gut, beispielsweise, der Dyson Staubsauger für Allergiker. Mit Hilfe dessen können die Allergene, sowie der Feinstaub effektiv entfernt werden, ohne dass diese beim Säubern in die Raumluft gelangen.

Korkböden für Allergiker

Vor allem Korkböden eignen sich besonders gut für Menschen, die mit Allergien zu kämpfen haben. Hierbei handelt es sich um einen sehr hygienefreundlichen Bodenbelag, der sich allerdings nur für Allergiker eignet, wenn dieser mit Öl oder auch Hartwachs versiegelt wird. Durch die Versiegelung wird der Korkboden dann antistatisch, so dass dieser ebenfalls die Allergene an sich bindet und nicht an die Luft im Raum abgibt.

Wer hingegen lediglich auf reine Bodenbeläge aus Kork setzt, sorgt hier nur dafür, dass sich Allergen, wie Staub auf der Oberfläche niederlegen. Sobald dieser Raum dann betreten wird, wirbeln Hausstaub, wie Allergene durch die Luft und sorgen für allergische Reaktionen bei den Betroffenen.

Design- Beläge für Allergiker

Dank der Eigenschaften der verwendeten Materialien bei Designböden, sowie der Beschaffenheit der Oberfläche eignen sich auch diese ausgezeichnet für Allergiker. So zieht dieser Bodenbelag sogar Staub, wie Allergene aus der Raumluft an und bindet diese an sich, so dass die Raumluft frei von Allergenen und Co bleibt. Selbst Design-Bodenbeläge mit Strukturen auf der Oberfläche lassen sich Dank der Beschichtung aus Polyurethan einfach reinigen. Feuchtes Wischen, sowie Kehren reichen aus, um diesen Boden zu säubern.

Parkettböden für Allergiker

Für viele Allergiker ist Parkett allzu oft, die erste Wahl, wenn es um den richtigen Bodenbelag geht. Aus Sicht der meisten Allergiker vereint diese Möglichkeit gleich mehrere Vorzüge. So sind Parkettböden zum einen einfach zu säubern und ziehen zum anderen keine Verunreinigungen an. Parkett lädt sich außerdem nicht elektrostatisch auf und kann Hausstaub demnach nicht anziehen.

Dieser findet sich dann in den Ecken in Form von sogenannten Wollmäusen wieder und kann leicht beseitigt werden. Des Weiteren sorgen Parkettböden, die entweder gewachst oder geölt sind für ein ausgeglichenes Klima in den Zimmern, denn dieser nimmt die Feuchtigkeit in der Luft auf und gibt diese bei Bedarf auch wieder ab.

Fazit: Design-Beläge, Parkett, Korkböden, aber auch kurzflorige Teppichböden eignen sich für Allergiker hervorragend. So sind Teppich-, Kork-, wie Design-Beläge fähig Allergene, sowie Hausstaub an sich zu binden, so dass diese nicht die Raumluft verpesten und für allergische Reaktionen sorgen. Parkett ist hingegen nicht elektrostatisch, bringt aber ebenfalls einige Vorzüge im Gegensatz zu anderen Bodenbelägen mit.