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Heilpflanzen

Salbei und Pfefferminze sowie Zitronengras sind nicht nur Heilpflanzen sondern sie sorgen auch noch für kulinarische Genüsse

Brennnessel – ein gesundes Wildkraut

Brennnessel - Gesund und vielseitig einsetzbar

Ich gebe zu, früher mochte ich die Brennnessel überhaupt nicht. Vielleicht lag es daran, dass ich als Kind vom Fahrrad stürzte und genau in ein paar Brennnesseln fiel. Mit einer langen Hose wäre das nicht schlimm gewesen, aber ich trug natürlich eine kurze Hose. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie mir die Beine gebrannt haben. Heute ist es anders. Die Brennnessel gehört für mich zu den besten Wildkräutern. Sie darf in keiner unserer Teemischungen fehlen. Denn sie ist wahnsinnig gesund.

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Das Lungenkraut – eine hilfreiche Schönheit

Lungenkraut

Vor Jahren habe ich von einer Freundin ein paar Pflanzen für den Garten geschenkt bekommen. Darunter war auch das Lungenkraut (Pulmonaria officinalis). Obwohl die mehrjährige Pflanze nur ungefähr zwanzig Zentimeter hoch wird, hat sie ein auffälliges Erscheinungsbild. Dazu tragen die Blätter, die mit weißen Punkten verziert sind, genauso bei, wie die kleinen glockenförmigen Blüten, die sich von einem anfänglichen Rosaton, über Violett bis hin zu einer bläulichen Farbe verändern. Das liegt daran, dass sich der PH-Wert ändert, sobald die Blüten von Bienen bestäubt werden. An den Blüten kann man sich übrigens schon ab März erfreuen.

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Stevia – der Süßstoff aus der Natur

Stevia Zuckerersatz

Stevia-Produkte sind schon seit einigen Jahren bei uns im Handel. Allerdings wurden sie bis zu ihrer Zulassung als Lebensmittel im Dezember 2011 nur als Kosmetikprodukte, wie Badezusätze oder Mundspülungen, verkauft. Es dauerte viele Jahre, bis die aus Paraguay stammende Pflanze bei uns als Lebensmittel zugelassen wurde. Stevia, auch Honigkraut genannt stand lange unter dem Verdacht krebserregend zu sein. Diese Vermutung konnte dann aber widerlegt werden. In ihrem Heimatland Südamerika werden die süßen Blätter schon seit vielen Jahrhunderten als Süßstoff und Medizin verwendet. Aber auch in anderen Ländern außerhalb Europas haben sich vor einigen Jahren bereits viele Lebensmittelprodukte mit dem Honigkraut auf dem Markt etabliert.

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Jiaogulan – Kraut der Unsterblichkeit

Jiaogulan - Pflanze oder Kraut der Unsterblichkeit

Längst hat das ursprünglich aus China stammende Kraut der Unsterblichkeit - Gynostemma pentaphyllum - auch den Weg zu uns gefunden. Inzwischen ist es bei uns fast überall als Pflanze oder für die eigene Anzucht als Samen erhältlich. Botanisch gehört der mehrjährige, schnell wachsende Jiagulan zu den Kürbisgewächsen. In seiner Heimat wird er bereits seit vielen Jahren wegen seiner vielseitigen Heilwirkung geschätzt. Es heißt, dass die Menschen, die ihn dort täglich zu sich nehmen, sehr alt werden. Daher hat er auch den Namen „Kraut der Unsterblichkeit“ erhalten.

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Brombeere – Vitamine aus dem Garten

Brombeere - Brombeeren gesundheitliche Wirkung verstehen und nutzen

Brombeersträucher lassen sich nicht nur an Weges- oder Waldrändern finden, inzwischen werden sie auch erfolgreich in Privatgärten kultiviert. Die sortenreichen Sträucher gehören zu den Rosengewächsen und können je nach Sorte bis zu fünf Meter hoch werden. Die meisten Brombeerarten haben einen aufrechten Wuchs. Es gibt aber auch kletternde Sorten. Während die wild wachsenden Stängel der Brombeere mit vielen Stacheln übersät sind, werden im Garten nach Möglichkeit eher stachelfreie Sorten angebaut, damit die spätere Ernte ohne Verletzungen vonstattengeht. Die Brombeere ist ein selbstfruchtender Strauch.

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Heilzwiebel oder die falsche Meerzwiebel

Falsche Meerzwiebel - nicht die "echte Meerzwiebel"

Statt sich Hilfe aus der Apotheke zu holen, greifen immer mehr Menschen auf pflanzliche Heilmittel zurück. Eine dieser natürlichen Hausmittel ist die, aus Südafrika stammende Falsche Meerzwiebel (Ornithogalum caudatum), die zu den Liliengewächsen gehört. Bei uns wird die Falsche Meerzwiebel, auch geschwänzter Milchstern genannt, als Zimmerpflanze gehalten. Sie kann bis zu 1,50 Meter hoch werden.

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Der Feigenkaktus (Opuntia ficus indica)

Feigenkaktus

Opuntien gehören zur Familie der Kakteengewächse, wie es der Name „Feigenkaktus“ schon vermuten lässt. Während der Feigenkaktus in seinem Ursprungsland Mexiko als Nutzpflanze angebaut wird, wird er bei uns meist in Kübeln kultiviert. Denn er ist nur bedingt winterhart. Temperaturen von bis zu -5 Grad verträgt der Feigenkaktus zwar. Da bei uns der Winter aber oft wesentlich kälter ist, lohnt es sich den Kaktus frostfrei im Haus zu überwintern. Jungpflanzen sollten generell keinen Minustemperaturen ausgesetzt werden. In Mexiko und anderen wärmeren Gefilden wächst der Feigenkaktus ziemlich rasant. An den Standorten sind Pflanzen von bis zu fünf Meter Höhe keine Seltenheit.

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Das Brutblatt auf der Fensterbank

Brutblatt

Das ursprünglich aus Madagaskar stammende Brutblatt (Kalanchoe daigremontiana), auch Goethepflanze genannt gehört zu den Sukkulenten und benötigt deshalb nur wenig Wasser. Den Namen Brutblatt hat die Pflanze erhalten, weil sie an den Blatträndern, Kindel bildet, der Nachwuchs wird also auf den Blättern »ausgebrütet«. Die Pflanzen müssen dazu noch nicht mal groß sein. Selbst kleinere Brutblätter bekommen schon Babys. Der Kalanchoe werden sogar wundheilende Wirkungen nachgesagt.

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