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Birkenfeige als Zimmerpflanze - So gut funktioniert die Pflege

Die Birkenfeige als Zimmerpflanze

ficusDie Birkenfeige (Ficus Benjamini, auch Ficus Benjamina genannt) gehört zu der Familie der Maulbeergewächse und ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt. In tropischen Gefilden, dort wo die Birkenfeige ausgepflanzt wird, kann sie um die zehn Meter hoch werden.

Bei uns im Topf kann sie aber auch um die zwei Meter erreichen. Haustierbesitzer sollten allerdings gut darüber nachdenken, ob sie sich tatsächlich einen Ficus anschaffen möchten, die Pflanze ist nämlich giftig.

Pflege der Birkenfeige

Unsere Birkenfeige habe ich mittlerweile seit über 15 Jahren. Ich habe sie damals als kleines Pflänzchen bekommen. Anfangs habe ich sie komplett falsch gepflegt, auch heute hat sie nicht unbedingt den besten Standort, zumindest nicht im Winter. Der Ficus Benjamini braucht es nämlich hell, aber ohne direkte Sonne.

In der grauen Jahreszeit steht er meiner Meinung nach etwas zu dunkel, dafür bekommt er aber keine Zugluft und scheint es gut wegzustecken. Im Sommer steht er manchmal draußen, aber auch hier ist Vorsicht geboten, weil er Temperaturschwankungen nicht so gut verträgt und unbedingt ein schattiges Plätzchen benötigt.

Wenn der Birkenfeige etwas so gar nicht gefällt, zeigt sie das, indem sie ihre Blätter abwirft. Mögliche Ursachen für den Blattverlust können Temperaturschwankungen (auch Zugluft, deshalb steht unser Ficus auch weiter vom Fenster weg), zu geringe Temperaturen (unter fünfzehn Grad), zu trockene Luft oder auch zu viel Wasser sein. Die Birkenfeige benötigt generell sehr wenig Wasser. Hier gilt wie bei vielen anderen Pflanzen, um so wärmer sie steht, desto mehr Wasser wird benötigt.

Im Winter liegt die Umgebungstemperatur unserer Birkenfeige ungefähr bei zwanzig bis zweiundzwanzig Grad. Da gieße ich den Ficus einmal in der Woche, aber er bekommt immer nur ein Schlückchen Wasser. Dafür wird er beinahe täglich besprüht, wie viele meiner anderen Pflanzen auch. Das habe ich ja schon oft in anderen Artikeln erwähnt. Im Sommer, wenn es so richtig warm ist, kann die Erde ruhig etwas feuchter gehalten werden.

Dabei ist darauf zu achten, dass Staunässe vermieden wird. Deshalb sollte die Birkenfeige auch in einem wasserdurchlässigen Substrat stehen. Bei uns steht sie in einer Mischung aus zwei Dritteln Blumenerde und einem Drittel feinen Kies. Das scheint sie ganz gut zu vertragen. Mit dem Düngen bin ich immer etwas sparsam. Von Frühjahr bis zum Herbst kann der Ficus ruhig alle zwei Wochen Dünger vertragen. Ich dünge seltener, immer dann, wenn ich gerade mal daran denke, gebe ich ein bisschen Flüssigdünger für Grünpflanzen in das Gießwasser.

Vermehrung der Birkenfeige

Den Ficus gibt es nahezu überall dort, wo es Pflanzen zu kaufen gibt. Er lässt sich aber auch unproblematisch über Stecklinge vermehren. Dazu werden zehn bis fünfzehn Zentimeter lange Stecklinge geschnitten und in Erde gesteckt. Als Substrat kann hier ruhig normale Erde (ohne Kies) genommen werden, da es nicht austrocknen sollte.

Am besten macht man das in den wärmeren Monaten. In der kalten Jahreszeit ist es meist etwas zu dunkel, und wenn die Temperaturen zu gering sind, dauert es auch länger, bis sich Wurzeln gebildet haben. Im Frühjahr und Sommer haben die Stecklinge hingegen nach wenigen Wochen schon Wurzeln gebildet.
Birkenfeige

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