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Die Canna, eine exotische Schönheit

enavantSchon längst ist die Canna, aus der Gattung der Blumenrohrgewächse (Cannaceae), bei uns kein wirklicher Exot mehr. Sie stammt zwar aus tropischeren Gefilden, ist aber in unseren Gärten immer häufiger anzutreffen. Da das Blumenrohr zwar mehrjährig, aber nicht winterhart ist, wird es meist als Kübelpflanze gehalten, kann aber genauso gut ins Beet gepflanzt werden. Einige Rhizome, der circa 50 verschiedenen Arten sind sogar essbar. Sie sind sehr stärkehaltig und erinnern vom Geruch her, leicht an die Kartoffel. Doch die Blüten sind viel zu schön, sodass ein Anbau nur zum Verzehr unendlich schade wäre. Je nach Sorte kann die Wuchshöhe der Canna zwischen 50 und 300 Zentimeter betragen.

Wie wird die Canna überwintert?

Spätestens, wenn der erste Frost eintritt, muss die Canna wieder ausgebuddelt werden. Das Ausgraben sollte sehr vorsichtig und großflächig erfolgen. Denn die Rhizome breiten sich unterirdisch enorm aus. Vor dem Ausgraben wird das Blattwerk der Canna abgeschnitten, so weit bis nur noch fünf bis zehn Zentimeter aus der Erde gucken. Nach dem Herausnehmen wird die überschüssige Erde entfernt. Überwintert wird die Canna dann bei circa fünf bis fünfzehn Grad Celsius an einem möglichst dunklen Ort. Wird das Rhizom zu warm gelagert, treibt die Canna gleich wieder aus. Ist der Standort dann auch noch zu dunkel, können die Rhizome vergeilen. Bei der Lagerung ist zu beachten, dass die Rhizome nicht zu feucht gehalten werden, sonst besteht die Gefahr, dass sie verschimmeln. Gleichzeitig muss durch regelmäßige Kontrolle darauf geachtet werden, dass die Canna-Rhizome nicht austrocknen.

Die richtige Pflege der Canna

Die Rhizome sollten regelmäßig geteilt werden, sonst besteht die Gefahr, dass die Canna irgendwann blühfaul wird. Bereits ab Ende Februar können die Rhizome im Haus in Töpfen vorgezogen werden. Frisch eingepflanzte Rhizome sollten noch nicht gleich gegossen werden. Bis die Canna Wurzeln gebildet hat und sich die ersten Austriebe zeigen, sollte die Erde lediglich so feucht gehalten werden, dass sie nicht austrocknet. Nach den Eisheiligen werden sie dann in Töpfen nach draußen gestellt oder ins Beet gepflanzt. Um das Wachstum und die Blütenbildung zu fördern, sollte das Blumenrohr regelmäßig gedüngt werden. Die meisten Sorten mögen einen sehr sonnigen und windgeschützten Standort.
Die Canna

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