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Die Pfingstrose im Porträt

Die Pfingstrose - Standort, Pflege und VermehrungPfingstrosen gehören zu den Stauden, die in fast jedem Garten anzutreffen sind. Kein Wunder, ihre Blütenpracht ist zum Niederknien und auch der Duft ist sehr betörend. Es gibt die Blüten in den unterschiedlichsten Farben und Formen, manche sind gefüllt, andere nicht. Neben der Staudenpfingstrose gibt es auch die Strauchpfingstrose. Sie unterscheiden sich darin, dass der oberirdische Teil der Staudenpfingstrose im Winter abstirbt.

Die Strauchpfingstrose hingegen bildet verholzte Äste aus, die nicht absterben. Sie verliert über den Winter nur ihre Blätter und bildet im Frühjahr wieder Knospen aus. Die Staudenpfingstrosen können bis zu 1,50 Meter hoch werden und die Strauchpfingstrosen schaffen es auf knapp 3 Meter. Natürlich kommt es auch auf die Sorte an, wie groß die jeweilige Pfingstrose am Ende werden kann.

Die Pflege der Staudenpfingstrose

Päonien, wie die Pfingstrosen auch genannt werden, sind eigentlich recht pflegeleich, wenn sie sich erst mal an einem Ort wohlfühlen. Am Anfang zicken die Pfingstrosen allerdings, da sie am liebsten nur an dem Standort, der ihnen gefällt und den sie gewohnt sind, bleiben wollen.

Kommt nun eine neue Pfingstrose in den Garten oder ein älteres Exemplar wird geteilt, straft einen die Pfingstrose häufig damit, dass sie nicht blüht. Erst in den nächsten ein bis drei Jahren kann man mit neuen Blüten rechnen. Es heißt, wenn ihr ein Platz überhaupt nicht zusagt, dann blüht sie dort auch nicht. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen.

Päonien, wie die Pfingstrosen auch genannt werden, sind eigentlich recht pflegeleich, wenn sie sich erst mal an einem Ort wohlfühlen.Unsere Staudenpfingstrose habe ich schon zwei Mal geteilt. Als wir den Kanal legen mussten, habe ich sie notgedrungen rausnehmen müssen, um sie hinterher wieder dort einzupflanzen. Jedes Mal streikte sie ein Jahr lang und schenkte uns keine Blüten. Anschließend hatte sie sich wieder eingelebt und blühte reichlich. Sie steht bei uns in der prallen Sonne und kommt auch gut mit trockeneren Perioden zurecht.

Das heißt aber nicht, dass sie überhaupt nicht gegossen werden muss. Gerade wenn es draußen sehr heiß ist, sollte man ihr schon etwas Wasser gönnen. An den Boden haben Päonien keine allzu großen Ansprüche, er sollte aber möglichst durchlässig sein. Staunässe mögen sie nicht so. Die meisten Päonien sind winterhart und kommen in unseren Breiten gut zurecht.

Staudenpfingstrosen sollten nach der Blüte gedüngt werden, da sie dann mit der Vorbereitung für das nächste Jahr beginnen. Es sollte ein möglichst stickstoffarmer, dafür kaliumreicher Dünger verwendet werden. Denn Kalium fördert die Bildung der Blüten, Stickstoff hingegen begünstigt Pilzerkrankungen. Alternativ kann man auch Komposterde oder Stalldung vorsichtig um die Pflanze verteilen und in die Erde einarbeiten. Sobald die Pflanzenteile beginnen, sich gelblich zu verfärben, sollten sie bodennah abgeschnitten werden.

Die Vermehrung der Päonie

Am einfachsten lässt sich die Staudenpäonie durch Teilung vermehren. Dafür wird die Päonie vorsichtig ausgegraben und mit einem Spaten wird das Wurzelwerk geteilt. Die Teilstücke werden separat voneinander eingepflanzt und angegossen. Auch die Vermehrung über Samen ist möglich. Zur Keimung benötigen die Samen eine Stratifikation, also Kälte. Man kann sie in einem Topf einen Zentimeter tief säen und nach draußen stellen. Bis sie keimen, können 2 Jahre vergehen.

Ich habe es schon ein paar Mal allerdings mit Strauchpäonien versucht, den Topf im Beet eingebuddelt, sodass man nur noch den Rand sehen konnte. Bisher hatte ich leider kein Glück, nicht einer der Samen ist etwas geworden. Da es gekaufte Samen waren, weiß ich aber auch nicht, wie alt sie schon waren. Irgendwo hatte ich gelesen, dass die Samen schnell ihre Keimfähigkeit verlieren.

Wenn man so geduldig ist und eine Pfingstrose aus Samen ziehen möchte, sollte man möglichst frisches Saatgut nehmen, am besten frisch geerntete Samen. Von der Aussaat bis zur ersten Blüte können aber schon mal 10 Jahre vergehen. Darüber sollte man sich im Klaren sein. Wer es eilig hat, kann sich auch fertige Pflanzen kaufen, die es mittlerweile in großer Auswahl bei gut sortierten Fachhändlern gibt.

Video: Pfingstrosen – Tipps und Tricks