Ein Sichtschutz für den Garten – Formen, Farben und Materialien

Wer sich in seinem Garten einen abgetrennten Bereich schaffen möchte, weil man sich an einem heißen Sommertag im Bikini vor den gierigen Blicken der Nachbarn schützen möchte und zum anderen vor dem Wind, der wird an einem effektriven  Sichtschutz nicht vorbei kommen. Sichtschutze erhält man in den verschiedensten Formen, Farben und Materialien.

So empfiehlt sich ein Sichtschutz aus Holz oder Stein, wenn man auf einen Sichtschutz aus natürlichen Materialien steht und aus Kunststoff, wenn man eher der Pragmatiker ist, weil er einfacher zu reinigen ist.

Pflanzen als Sichtschutz

Wer seinen Garten so grün wie möglich halten möchte, der sollte sich einen Sichtschutz aus Pflanzen einrichten. Hierzu eignen sich die klassischen Heckenpflanzen oder auch Bambus, welchen man immer häufiger in den Gärten findet. Der Vorteil bei Bambus ist, dass er schon nach einem Jahr Wachstum einen blickdichten Sichtschutz bietet und dazu auch noch optisch überzeugen kann.

Wer allerdings eher auf klassische, heckenartige Abgrenzungen steht kann zum Beispiel Efeu nutzen. Efeu kann man als Fertighecke, beispielsweise in einem Gartencenter kaufen, zu teilweise  sehr beachtlichen Preisen. Alternativ kann man den Efeu auch mithilfe eines Maschendrahtzauns selber aufziehen. Hierfür muss man allerdings mit einer Zeitspanne von ugf. drei Jahren rechnen, bis der Efeu soweit gewachsen ist.

Man kann ebenso gut klassische Laubholzhecken anstelle von Efeu verwenden, hierbei muss allerdings mit einem deutlich höheren Arbeitsaufwand gerechnet werden, da diese deutlich öfter geschnitten werden müssen.

Sichtschutz aus Holz

Die günstigste und auch unkomplizierteste Lösung ist einen Sichtschutz aus Holz zu verwenden. Diesen gibt es häufig in modularen Sets, welche sich in unterschiedlichsten Varianten miteinander kombinieren lassen.

Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass man ein Holz verwendet, welches einfach zu pflegen ist. Hierzu eignen sich zum Beispiel sehr gut Lärche oder Douglasie, weil sie nicht behandelt werden müssen und nach einiger Zeit eine silbergraue Patina entwickeln. Wer nicht gerne durchgängig Holz verwenden möchte, bekommt auch Holzwände mit eingebauten Sichtfenstern oder auch mit Vorrichtungen zum bepflanzen.

Sichtschutz aus Stein

Wer seinen Garten gerne durchgehend in einem natürlichen Stil gestaltet und bei seinem Sichtschutz auf haltbares und äußerst stabiles Material setzt, der sollte einen Sichtschutz aus Stein wählen. Alternativ zu aufwändigen Mauerblöcken aus Marmor oder Granit, kann man auch Gabionen verwenden. Hierbei handelt es sich um stabile Drahtkörbe, welche mit Natursteinen befüllt werden.

Empfehlenswert ist es hier Gabionen mit einer breite von 50 Zentimetern zu verwenden, da sich diese normalerweise ohne stützen aufstellen lassen, im Gegensatz zu den schmaleren Varianten. Es ist bei dieser Sichtschutzvariante allerdings sinnvoll, sich vor dem Aufbau am besten von einem Fachbetrieb bezüglich der Statik beraten zu lassen, weil durch das hohe Gewicht der Gabionen, je nach Art des Untergrunds gravierende Schäden entstehen können.

Den Sichtschutz begrünen

Welcher Mensch mit einem grünen Daumen gerät nicht ins staunen, bei Gartenmauern oder Trennwänden, welche reichhaltig begrünt sind. Das lässt sich natürlich genauso gut bei einem Sichtschutz für den Garten realisieren. Am besten eigenen sich hierfür Kletterpflanzen, die schnell heranwachsen. Zwei Kandidaten, die sich gut dafür eignen sind beispielsweise Prunkwinde und Glockenrebe als Saisonpflanzen.

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