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Gefahren im Garten erkennen

BlumeEs heißt, dass im Haushalt die meisten Unfälle passieren. Das mag auch stimmen. Jeder von uns hat es schon mal erlebt, dass er sich beim Kochen verbrannt oder sich sonst irgendwie bei der Hausarbeit verletzt hat. Jedoch gibt es auch außerhalb des Hauses einige Gefahren, die oftmals unterschätzt werden. Von handwerklichen Tätigkeiten, die im Garten ausgeübt werden mal abgesehen, können auch viel harmlos erscheinende Dinge zur Gefahr werden, nämlich unsere Gartenpflanzen. Neben zahlreichen essbaren Gemüse- und Kräuterpflanzen gibt es auch unzählige Gewächse, die giftig sind. Manchmal reicht schon der Verzehr eines kleinen Stückes einer Giftpflanze, um schwerste Vergiftungserscheinungen zu bekommen.

Verwechslungsgefahren ähnlicher Pflanzen

Natürlich steckt sich ein erwachsener Mensch nichts in den Mund, was er nicht kennt. Dennoch passiert es immer wieder, dass Pflanzen miteinander verwechselt werden. Um mal ein Beispiel zu nennen: Der essbare Bärlauch wird häufig mit dem giftigen Maiglöckchen vertauscht. Solche Irrtümer können schwere gesundheitliche Folgen haben. Genauso ist es mit Pilzen. Wer freudig im Wald Pilze sammelt, sollte sich tausend prozentig sicher sein, was er da mitnimmt. Zwar ist die Mitnahme giftiger Pilze noch nicht weiter tragisch. Da Pilzsammler aber die Absicht haben ihre Beute später zu verzehren, sollten wirklich nur die Pilze in der Pfanne landen, die wirklich essbar sind. Im Zweifel sollte man lieber mal einen Pilz stehen lassen oder sich an einen erfahrenen Pilzkundler wenden.

Giftige Pflanzen entfernen

Sind kleine Kinder im Haus, sollten generell alle giftigen Gewächse aus der Wohnung und dem Garten entfernt werden. Denn so schnell, wie kleine Kinderhände nach Pflanzen greifen und sich Pflanzenteile in den Mund stecken, können Eltern gar nicht gucken. Kleinkinder können einfach noch nicht entscheiden, welche Pflanzen genießbar und welche giftig sind. Gerade dann, wenn Kräuter im Garten angebaut werden und die Kleinen sehen, wie Mama und Papa ein Stückchen davon verzehren, entsteht für sie schnell der Eindruck, dass man alles, was grün ist, essen kann.
Notruf

Was tun, wenn doch etwas passiert ist?

Bei schwereren Verletzungen, die man sich im Haushalt zugezogen hat, wird natürlich der Notruf gewählt, der rund um die Uhr zur Verfügung steht. Gleiches würde man wohl auch bei Vergiftungen tun. Jedoch zählt gerade bei schwereren Vergiftungen jede Sekunde. Deshalb kann es hilfreich sein, nach Absetzen des Notrufs, den Giftnotruf zu wählen und dort das Problem zu schildern. Das fachkundige Personal kann dann sagen, ob und was bis zum Eintreffen des Notarztes getan werden kann. Die Giftnotzentrale steht ebenfalls rund um die Uhr zur Verfügung. Dort kann man beispielsweise auch anrufen und sich beraten lassen, wenn man sich nicht sicher ist, ob man etwas Giftiges gegessen hat. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, sollten natürlich alle wichtigen Notrufnummern parat liegen.
Auf der Internetseite http://www.dastelefonbuch.de/notfall.html#notfall_gn werden Notrufnummern aus allen wichtigen Bereichen aufgelistet. Diese können ausgedruckt und griffbereit aufbewahrt werden.
Giftnotruf

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