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Häufige Fehler beim Immobilienkauf

Immobilien sind nach wie vor ein Objekt der Begierde und dabei spielt es kaum eine Rolle, ob dieses als Geldanlage oder als Eigenheim herhalten soll. Zumal nicht nur die Reichen und Schönen sich gerne auf dem Immobilienmarkt umschauen. Erben können so schließlich ihren Nachlass anlegen, Arbeitnehmer sorgen so schon einmal für ihr Rentendomizil, während junge Familien nur zu gerne in eine gemeinsame Zukunft investieren wollen.

Die Immobilienbranche boomt also, allerdings gilt es auch beim Kauf einer Immobilie stets Vorsicht walten zu lassen, denn auch hier kann es allzu schnell zu Fehlern kommen. Nicht selten kommen diese dann dem Käufer sehr teuer zu stehen.

Welche Fehler kommen beim Immobilienkauf nur zu oft vor?

Folgende Fehler gilt es am besten zu meiden:

  • Zu wenig Ausdauer beim Suchen der richtigen Immobilie

Laut Experten gibt es in dieser Hinsicht eine ungefähre Formel, 1 zu 30. Das heißt, es gilt etwa 30 Immobilien zu prüfen, bis das richtige Objekt unter Umständen dabei ist. Wobei mit Prüfen dann Hinfahren zur Immobilie, genau Anschauen und Details durchgehen, gemeint sind. Das Erstbeste hingegen ist zwar schnell gefunden, aber nicht selten ein Schnellschuss, der häufig bereut wird.

  • Viele vergessen den Notfall

Wer ein Objekt lediglich als Geldanlage kaufen möchte, sollte dennoch stets so kaufen, als wenn er in diese Immobilie selbst einziehen will. Schließlich ist das eigene Leben nicht so schnell zu Ende und hält nicht selten kleine, wie große Überraschungen für einen bereit. Wer weiß schon, was die Zukunft bringen mag.

  • Viele lassen den Wiederverkauf völlig außer Acht

Auch, wenn man in das Objekt selbst einziehen will und somit erst einmal nicht an einen Wiederverkauf denkt, gilt es stets so einzukaufen, dass man die Immobilie in drei Jahren wieder zu Geld machen möchte. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf wird man kritischer. Hinzu kommt, dass man den echten Wert seiner Immobilie nun einmal nur erfährt, wenn man diese wieder verkauft. Es bringt rein gar nichts sich den Preis schön zu reden und lediglich auf eine Steigerung des Wertes zu hoffen, wenn dem am Ende doch nicht so ist.

  • Die Immobilie wird in einer falschen Größenordnung erworben

Sicher, ein Raum fehlt meist immer, allerdings muss man aber auch meist etwas genauer aufs Geld schauen. Dennoch gilt es daher stets daran zu denken, dass es ein Zimmer für eine jede Person gibt. Platz sparen, bringt rein gar nichts. Wobei man ebenfalls die Familienplanung im Hinterkopf behalten sollte.

  • Zur falschen Zeit beim Besichtigungstermin

Es bringt meist wenig sich eine Immobilie gegen 17 Uhr etwas genauer anzuschauen, wenn diese sich mitten in einem Industriegebiet befindet. Haben alle Feierabend ist es natürlich schön ruhig am und im Haus. Daher ist es ratsam, sich eine Immobilie zur richtigen Tageszeit anzusehen und eventuell Nachbarn zum Standort zu befragen.

  • Bewertung des Standorts fällt zu hoch aus

Keineswegs ist es nur die Lage einer Immobilie, die hier wichtig ist, denn viel bedeutender ist die die Qualität des Objekts. Als Eigentümer gilt es schließlich die Immobilie eventuell zu sanieren bzw. Instand zu halten.

  • Sie vergessen sich die Nachbarschaft genauer anzusehen

Viele Interessenten schauen sich zwar das Objekt ganz genau an, vergessen aber sich auch in der Nachbarschaft etwas genauer umzusehen. Das sollte man allerdings tun, denn auch hier kann es unter Umständen im Nachhinein böse Überraschungen geben.

Fazit: Die Liste der häufigsten Fehler die beim Immobilienkauf gemacht werden können, ist natürlich noch weitaus länger. Es gibt einige Fehler, die man in dieser Hinsicht machen kann. Nicht selten kommt es dann am Ende zu einem Fehlkauf, der nicht nur Geld kostet, sondern auch jede Menge Nerven.