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Hausbau mit Holz – die 5 größten Irrtümer

Zwar ist das Bauen mit Holz eine traditionelle Art des Hausbaus und wird noch immer gern genutzt, jedoch gibt es heutzutage viele Skeptiker, die dem Holzhaus nicht so ganz vertrauen. Bauen mit Holz hat viele Vorteile und viele der vermeintlichen Nachteile stellen sich als Irrtümer heraus. Die 5 größten Irrtümer beim Hausbau mit Holz fasst dieser Artikel zusammen.

Die Top 5 Irrtümer beim Hausbau mit Holz

  1. Holzhäusern mangelt es an Sicherheit, sie sind instabil und brandanfällig. 

Die Sicherheit eines Holzhauses ist, ebenso wie bei einem Massivhaus, ganz von der Sorgfalt bei der Planung und dem Bau abhängig. Wenn beim Bau auf eine ordentliche Zusammensetzung des Hauses geachtet wird, ist das Endprodukt genauso stabil wie jedes andere Haus und kann durch die Elastizität, die das Holz bietet, zum Beispiel Erdbeben sogar besser standhalten als ein Haus aus Stein. Im Brandfall neigt Holz weniger zum Zersplittern als viele andere Materialien.

  1. Holzhäuser sind sehr pflegeaufwendig, es muss ständig aufgebessert und renoviert werden. 

Auch hierbei handelt es sich um etwas, das durch einen guten Bauprozess vermieden werden kann. Bei einem Holzhaus ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass keine Wasserschäden, beispielsweise durch undichte Stellen, entstehen können. Dadurch wird auch Schimmel vermieden. Genauso wie beim Massivhaus verbessert jedoch gelegentliche Pflege auch die Langlebigkeit von Holz. Im Badezimmer sind Holzwände sogar sehr nützlich, da sie die Luftfeuchtigkeit effektiv regulieren – so beschlagen beispielsweise Spiegel und Fenster bedeutend weniger.

  1. Massivhäuser sind langlebiger als Holzhäuser. 

Ein sorgfältig gebautes Holzhaus ist ebenso langlebig wie ein sorgfältig gebautes Massivhaus. Vor allem durch die cleveren, modernen Bauweisen können Häuser aus Holz ewig lang stehen.

Sogar in Deutschland gibt es viele Holzhäuser, die bereits über hundert Jahre alt sind und noch immer keine Probleme aufweisen. Das älteste europäische Holzhaus stammt aus dem Jahre 1170!

  1. Holzhäuser bieten nur wenig Schallschutz und Wärmeisolation. 

Zwar stimmt es, dass Massivhäuser durch das massivere Material zunächst mehr Schallschutz und Isolation aufweisen, jedoch kann ein Holzhaus durch eine schlaue Bauweise ebenso zuverlässig funktionieren.

Massivholz selbst ist bereits ein schützendes Material – durch effektive Verputzungen und Verkleidungen wird der Schutz zusätzlich gestärkt. Auch Gardinen und Rollläden unterstützen die Wärmeregulation im Holzhaus.

  1. Holzhäuser sind schlecht für die Umwelt, weil dafür viel Wald abgeholzt wird. 

Die Holzwirtschaft in Deutschland ist aktuell äußerst nachhaltig und wird vom Haus Bauen mit Holz nicht gestört. Das Gleichgewicht von nachwachsendem Holz und dem Abholzen besteht schon seit mehreren Jahren. Es wächst sogar mehr nach, als wir tatsächlich nutzen. Das Pflanzen von neuen Bäumen ermöglicht eine erhöhte Aufnahme von schädlichem CO² aus der Luft, gleichzeitig bleibt das von den abgeholzten Bäumen aufgenommene CO² im Holz gespeichert – auch wenn es verbaut wird!

Fazit

Viele der angeblichen Nachteile von Holzhäusern sind nur Fehlschlüsse. Ihr Vorkommen geht eher auf Baufehler und eine unsaubere Planung zurück. Auch die Umwelt bleibt durch den Holzbau stabil – ebenso wie das Holzhaus auch nach vielen Jahren nicht an Stabilität einbüßt.