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Interessante und umwerfende Fakten über Blumen

Wer hätte gedacht, dass Blumen nicht nur schön anzusehen sind, sondern auch noch lustige Fakten bieten? Mitunter sind diese Hintergründe wirklich interessant, obwohl sie nicht jeder kennt. Eine Blume bietet nicht nur ein emotionales und visuelles Wohlbefinden für den Betrachter. Jeder weiß, wie erstaunlich die Anziehungskraft dieser wunderschönen Pflanzen sein kann. Auch der geschichtliche Hintergrund der Blumensorten ist beträchtlich. Es gibt aber noch weitere interessante und atemberaubende Fakten über Blumen.

Besser schlafen mit Gerbera

Gerbera Gänseblümchen sind nicht nur schön anzusehen und beliebt, weil sie Freude verbreiten, sondern diese Blumensorte kann noch mehr. Wer Schlafprobleme hat, sollte es daher einmal mit Gerbera Blumen im Schlafzimmer probieren. Durch die Blumen wird Sauerstoff abgegeben. Außerdem können die Blumen das Kohlenmonoxid und die Toxine aus der Luft absorbieren. Bei Schlafproblemen ist dies besonders hilfreich.

Rosen sind mit Mandeln und Obst verwandt 

Rosen gelten als die Königinnen der Blumen. Trotzdem stehen sie in enger Beziehung zu Mandeln und Obst. Der Zusammenhang sind die so genannten Hagebutten. Es handelt sich bei den Hagebutten nämlich um Beerenfrüchte. Die Hagebutte kann zum Beispiel dafür verwendet werden, um Gelee oder Marmelade herzustellen. Hagebutten sind übrigens sehr reich an Vitamin C. Bevor Sie den nächsten Rosenstrauß kaufen denken Sie sicher daran.

Die Zwiebeln der Tulpen als Nahrungsquelle

Tulpen sind wunderschöne Blumen und sehr vielfältig in ihren Farben und Formen. Die Tulpenzwiebeln können sogar gegessen werden. Bei Nahrungsmittelknappheit in früheren Jahren war dieses Vorgehen normal, um den Hunger zu stillen. Besonders hart war die Zeit um den Zweiten Weltkrieg. Manche Familien verwendeten während des Zweiten Weltkriegs Tulpenzwiebeln anstatt normalen Zwiebeln, weil der Hunger zu groß war.

Die Brokkoliblume

Obwohl der Brokkoli eher als Gemüse, anstatt als Blume betrachtet wird, handelt es sich tatsächlich um die Blüte. Brokkoli sind also Blumen. Bevor sich die Blütenknospen vollständig öffnen wird der Brokkoli geerntet und als Gemüse verzehrt. Wer es ganz genau nimmt kann den Brokkoli sogar in einem Blumenstrauß verwenden. So schlägt man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe. Ein gesundes Essen mit Gemüse ist damit nämlich ebenfalls möglich. Weshalb also keinen Brokkoli im Garten pflanzen? Diese Alternative bringt im wahrsten Sinne des Wortes frischen Wind in die Blumen, bzw. auf den Teller.  

Die Blütenfarbe der Hortensien

Hortensien gibt es in unterschiedlichen Blütenfarben. Das hat auch seinen Grund, denn der Boden hat damit in erster Linie zu tun. Der Säuregehalt des Bodens bestimmt, welche Farben die Hortensien haben. Rosarote Hortensien entstehen zum Beispiel bei alkalischem Boden. Deshalb kann sich die Blume nach dem Kauf entsprechend verfärben. Es gibt besonderen Dünger dafür im Fachhandel.  

Die Sonnenblume als Lebensretter

Früher wurden tatsächlich die Stängel der Sonnenblume verwendet, um Schwimmwesten damit zu füllen. Dasselbe galt auch für so genannte Sonnenblumenflüsse. Damit wurde teilweise die Wasserverschmutzung nach der Katastrophe von Tschernobyl beseitigt. Die Radioaktivität kann von den Wurzeln der Sonnenblumen um bis zu 95 % entfernt werden. Die Verunreinigung wird direkt aus dem Wasser gezogen.