Maschendrahtzaunsetzen leicht gemacht

Ein Maschendrahtzaun ist die ideale Möglichkeit, wie Sie Ihr Grundstück von dem Ihres Nachbarn abgrenzen können, ohne dass die Sicht versperrt wird oder es zu ungewollten Schatten kommt. Sie stellen ihn ganz unkompliziert auf.

Schritt 1: Die Planung

Damit Ihr neuer Maschendrahtzaun auch genau an Ihrer Grundstücksgrenze steht und Ihren Garten im rechten Winkel umrahmt, sollten Sie die Fläche zuerst mit einer Maurerschnur skizzieren und diese an Pfosten befestigen. Richten Sie sie so lange aus, bis alles passt. Spannen Sie die Schnur etwas großzügiger, um den Kreuzungspunkt leichter zu markieren. Machen Sie sich außerdem Gedanken darüber, wo das Gartentor stehen soll.

Schritt 2: Das Gartentor

Bevor Sie die Zaunpfosten in den Boden schlagen und den Draht spannen, stellen Sie das Gartentor auf. Messen Sie den Abstand zwischen den dazugehörigen Pfosten und graben Sie passende Fundamentlöcher, in die Sie sie später setzen. Die Löcher sollten ungefähr 80 cm tief sein, damit der Frost im Winter nicht dem Fundament schaden kann. Richten Sie mithilfe einer Wasserwaage und ausreichend Kanthölzern sowie Holzlatten das Tor aus und betonieren Sie die Pfosten anschließend ein. Fangen Sie dabei mit dem Torpfosten an, an dem sich die Türscharniere befinden.

Schritt 3: Zaunpfähle einlassen

Als Nächstes sind die Zaunpfähle dran. Graben Sie in einem Abstand von circa 2 Metern vom Tor aus gemessen das erste Loch dafür und fahren Sie fort, bis Sie alle erforderlichen Löcher ausgehoben haben. Gehen Sie dabei behutsam vor, sodass Sie die Grasnarbe wiederverwenden können. Überprüfen Sie zwischendurch immer wieder die Höhe der einzelnen Stäbe mit der Wasserwaage, bevor Sie sie einbetonieren.

Für noch mehr Stabilität kommen Querstreben zum Einsatz. Diese bringen Sie an den beiden Torseiten sowie an den Eckpunkten des Maschendrahtzaunes an. Füllen Sie die Löcher anschließend ebenfalls mit Beton auf. Wichtig ist, dass Sie sie im 45°-Winkel aufstellen. Der Zaun soll am Ende stramm stehen, damit er nicht zusammenfällt. Dafür gibt es Drahtspanner zum Spannen. Installieren Sie sie samt Schellen an den Pfählen des Gartentores. Tauschen Sie die Schellen am Tor selbst aus, da sie zu schmal für die Querstreben sind.

Schritt 4: Einschlaghülsen platzieren und den Spanndraht befestigen

Schlagen Sie die Bodenhülsen an den passenden Stellen in den Untergrund und verbinden Sie die Strebenplatten damit. Bringen Sie außerdem die Schellen für die Drahtspanner an den Pfählen an.

Jetzt fahren Sie mit den Drähten fort. Arbeiten Sie sich von Pfahl zu Pfahl vor und fangen mit den jeweils unteren und oberen Bahnen an. An den beiden Torpfosten sowie an den abschließenden Pfosten der Hauswand befestigen Sie Drahtspanner. Der Draht sollte gestrafft sein. Helfen Sie gegebenenfalls mit einem Maulschlüssel nach.

Schritt 5: Maschendraht anbringen

Wickeln Sie im Anschluss den Maschendraht von der Rolle und kappen Sie ihn an der richtigen Länge. Führen Sie nun einen Spannstab durch die Maschen und haken Sie den Zaun in die Halterungen der Spanndrahtschellen. Abstehende Drahtenden sollten Sie verdrehen, um sich nicht zu verletzen. Je nach Zaunhöhe hilft eine zusätzliche Drahtschnur in der Mitte des Zaunes dabei, die Stabilität zu wahren. Öffnen Sie die Maschen am oberen und unteren Zaunrand und wickeln Sie sie abschließend um die Spanndrähte, damit alles sicher zusammengefügt ist. Schon steht Ihr Zaun.

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