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Mit Paneelen den Wohnraum aufpeppen

Paneele sind eine gute Idee, wenn es darum geht im Haus oder in der Wohnung ein neues Flair umzusetzen. Dabei wird zwischen Dekor- und Echtholzpaneelen unterschieden. Mit beiden Varianten bieten sich die verschiedensten Gestaltungsmöglichkeiten. Wir erklären in diesem Ratgeber, wie sich Paneele am besten einsetzen lassen, um den Wohnraum zu verschönern.

Schön anzusehen und praktisch nutzbar

Wer sich für eine Holzverkleidung entscheidet, kann seine Räume deutlich wohnlicher gestalten, da der hygroskopische Werkstoff immer für eine warme Atmosphäre sorgt. Zudem liefern Wand- und Deckenpaneele nicht nur optische Vorzüge. Die praktischen Vorteile können sich ebenfalls sehen lassen:

– Die Paneele können unschöne Kabel kaschieren
– Bessere Schalldämmung bei dünnen Zwischenwänden
– Bessere Wärmedämmung an Außenwänden

Außerdem lässt sich die Raumwirkung mit Paneelen bewusst beeinflussen: Werden diese waagerecht an der Wand fixiert, wirkt der Raum optisch breiter. Senkrecht angebracht, wirkt der Raum optisch höher und zudem luftiger. Wer stattdessen etwas mehr Dynamik bevorzugt, bringt die Paneele einfach diagonal an.

Paneele nur sparsam einsetzen

Inzwischen ist es schon längst nicht mehr Mode, dass ein Zimmer vollständig mit dunklen Holzvertäfelungen dekoriert wird. Durch eine derartige Gestaltung wirken die Zimmer nicht nur erdrückend, sondern regelrecht erschlagend. Heutzutage werden die Paneele nur noch sporadisch eingesetzt, um bestimmte Bereiche im Zimmer hervorzuheben.

Dabei stehen dem Anwender zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. So können beispielsweise Löcher und Unebenheiten optimal kaschiert werden. Die Paneele können auch in Haushalten mit Kindern oder Tieren eingesetzt werden, da sich diese spielend leicht reinigen lassen. Das Abwischen mit einem feuchten Lappen ist in der Regel ausreichend. Mittlerweile werden auf dem Markt sogar Feuchtraumpaneele angeboten, um beispielsweise alte Fliesen im Badezimmer verschwinden zu lassen.

Der Trend geht zu den Deckenpaneelen

In den Achtzigerjahren waren die Paneele für Zimmerdecken so beliebt, dass man die Verkleidung in fast jeder Wohnung zu sehen bekam. Der Trend ebbte aber im Laufe der Zeit ab. Dies hatte zur Folge, dass viele Deckenpaneele wieder entfernt wurden. Doch nun erleben die Verkleidungskünstler ihr Comeback. Das lässt sich vor allem auf ihre flexiblen Eigenschaften zurückführen.

Sind die Paneele erst einmal an der Decke angebracht, können diese in jeder beliebigen Farbe gestrichen werden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Außerdem sind die Deckenpaneele in den unterschiedlichsten Materialien erhältlich. Deckenpaneele gelten generell als sehr vielseitig und langlebig. Im Internet sind zahlreiche Tipps und Tricks abrufbar, mit denen sich die Verkleidungen kinderleicht an der Zimmerdecke fixieren lassen.

Paneel ist nicht gleich Paneel

Wer sich dazu entschlossen hat, seine Decken oder Wände mit Paneelen zu verkleiden, sollte sich zunächst mit den Unterschieden der einzelnen Ausführungen auseinandersetzen. Hochwertige Produkte gibt es aus Echtholz und in der Dekorvariante. Mit der Dekorvariante können die unterschiedlichsten Flairs umgesetzt werden, da diese häufig in der 3D-Ausführung (zum Beispiel Steinoptik) erhältlich sind.

Hochwertige Paneele aus Echtholz

Wer Echtholzpaneele ins Auge gefasst hat, kann den Räumen einen ganz besonders natürlichen Charme verleihen. Die Oberflächen der Echtholzpaneele bestehen unter anderem aus:

– Buche
– Eiche
– Ahorn
– Birke
– Kirsche
– Pinie
– Nussbaum

Die natürliche Haptik welche das Holz hergibt, sollte möglichst erhalten bleiben. Deshalb ist es ratsam Echtholzpaneele nicht zu überstreichen. Schließlich handelt es sich um einen hygroskopischen Werkstoff, welcher offenporig ist. Somit wird die Feuchtigkeit im Raum aufgenommen und auch wieder abgegeben.

Echtholzpaneele können das Raumklima somit positiv beeinflussen. Ein weiterer Vorteil der Echtholzpaneele: Diese können sowohl an den Decken, als auch an den Wänden fixiert werden. Ganz gleich ob Echtholz- oder Dekorpaneele, beide Varianten setzen entsprechende Unterkonstruktionen voraus, sofern diese auf einer großen Fläche angebracht werden sollen.