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Naschgarten für große und kleine Schleckermäuler

StachelbeerenEin Naschgarten bereitet viel Freude – dabei sind dafür nur wenige Quadratmeter Grünfläche erforderlich. Selbst auf einem Balkon oder einer Terrasse lassen sich in großen Pflanzkübel leckere Erdbeeren oder Tomaten ziehen. Wer im Garten aktiv ist, weiß, dass man immer etwas zu transportieren hat. Große Töpfe, eine Palette Pflanzen und Großpackungen Erde haben in einem Cityflitzer kaum Platz. Passende Autos für Gartenfreunde findet man ganz schnell und einfach hier. Kein Wunder, dass sich viele Gartenbesitzer für einen Kombi oder einen Mini-Van entscheiden, hier bietet der Kofferraum genügend Platz, um im Gartenfachmarkt richtig zuzuschlagen.

Standort und Vorbereitung

Möchte man sich über reiche Ernte im Naschgarten freuen, sollte man einen geeigneten Standort wählen. Auf einer Terrasse ist man natürlich mehr an die Gegebenheiten gebunden als in einem großen Garten mit mehreren Hundert Quadratmeter Fläche. Die meisten Obst- und Gemüsesorten, die sich für den Naschgarten eignen, bevorzugen sonnige Standorte. Noch dazu ist zu bedenken, dass man das Obst und Gemüse im Sommer täglich gießen muss. Ein Wasseranschluss in der Nähe des Standorts erleichtert die Pflege der Pflanzen enorm. Ein Hochbeet bietet einige Vorteile. Einerseits muss man sich beim Unkraut Jäten und Ernten nicht bücken, andererseits sind die Pflanzen in einem Hochbeet besser vor Schädlingen geschützt. Die meisten Kinder sind von Naschgärten begeistert, sie helfen gerne beim Einpflanzen mit, freuen sich über jede Blüte und sind eifrig bei der Ernte dabei. Ein Naschgarten ist eine ideale Möglichkeit, um Kindern die Nähe zur Natur im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen.

Überlegungen zur Pflanzenauswahl

Beim ersten Bepflanzen des Naschgartens macht man gerne den Fehler, zu viele verschiedene Pflänzchen einzukaufen. Im Gartenfachmarkt und in Supermärkten erhält man schon im April viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Die kleinen Pflänzchen wirken am Anfang im Naschgarten verloren, doch schon rasch treiben sie aus und brauchen mehr Platz, als man anfangs dachte. Als eine der ersten Gemüsesorten für den Naschgarten eignen sich Radieschen perfekt. Sie vertragen durchaus kältere Temperaturen als andere Pflanzen. Ist das Frühjahr mild, kann man bereits im März mit der Aussaat beginnen. Bis zur Ernte vergehen nur etwa vier bis sechs Wochen. Radieschen können das ganze Jahr über nachgesät werden. Erdbeeren sind aus heimischen Naschgärten nicht wegzudenken. Möchte man sich möglichst lange an den erfrischenden Vitaminbomben erfreuen, setzt man am besten frühe und späte Sorten ins Beet. Knackig frische Cocktailtomaten lassen sich im Naschgarten ab Juli ernten. Für bunte Akzente im Garten sorgen gelbe Tomaten. Allerdings sollte man hochwüchsige Tomaten nicht direkt neben Erdbeeren setzen, da sie die Sonnen liebenden Früchte beschatten. Mini- oder Schlangengurken sind bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. Um einen optimalen Ertrag zu garantieren, verwendet man für Schlangengurken besser eine Rankhilfe. Ist genügend Platz vorhanden, sollte man eine Ecke im Naschgarten für Kräuter reservieren. Oregano, Salbei und Rosmarin zählen zu den robustesten Sorten. Auch Schnittlauch ist mehrjährig und benötigt relativ wenig Pflege. Frische Kräuter geben selbst gekochten Speisen einen besonders intensiven Geschmack und liefern obendrein wichtige Vitamine.