Home / Exoten / Passionsblumen sind eine optische Bereicherung

Passionsblumen sind eine optische Bereicherung

passiEs gibt mehrere Hundert Arten der zu den Passionsblumengewächsen (Passifloraceae) gehörenden Passiflora. Liebhaber der Passionsblumen versuchen, immer neue Sorten zu züchten. Die meisten der Passionsblumengewächse sind Kletterpflanzen. Die Faszination dieser Pflanzen sind ihre wunderschönen Blüten, die es in den unterschiedlichsten Farben gibt. Eine ist schöner als die andere. Die Blütengröße kann je nach Art ganz unterschiedlich ausfallen. Einige der Blüten können einen Durchmesser von bis zu achtzehn Zentimetern erreichen. Aber es gibt auch Passionsblumen mit winzigen Blüten, die gerade mal einen Zentimeter groß werden. Leider bleiben die Blüten der meisten Pflanzen nur einen Tag offen. Da die Passiflora aber jede Menge dieser wunderschönen Blüten ansetzt, kann sich im Sommer fast täglich eine neue öffnen.

Pflege

Auch wenn die Passionsblume eine ausdauernde Pflanze ist, die wenigsten Arten sind auch winterhart und müssen deswegen im Haus überwintert werden. Deshalb werden bei uns die meisten Pflanzen auch in Kübeln gehalten. Die Pflanzen brauchen im Winter eine Ruhepause und sollten hell und kühl überwintert werden. Die Erde sollte nur so feucht gehalten werden, dass sie nicht vertrocknet. Auf Dünger sollte im Winter komplett verzichtet werden. Aber auch die winterharten Sorten, wie die Passiflora caerulea, die Temperaturen bis -15 Grad verträgt, sind nur in milderen Klimazonen für die ganzjährige Auspflanzung geeignet. Auch dort friert sie im Winter bis auf den Boden zurück und treibt dann im Frühjahr wieder aus. In den warmen Monaten kann nahezu jede Passi im Freien verbringen. Sie benötigt dann reichlich Wasser – keine Staunässe – und Dünger, damit sie auch Blüten ansetzen kann. Zudem sollte ihr eine Rankhilfe geboten werden.

Vermehrung

Die Vermehrung dieser prachtvoll blühenden Pflanzen kann über Samen oder über Stecklinge erfolgen. Einige Sorten, wie beispielsweise die Passiflora f. edulis, sind selbstfruchtbar. Andere Sorten benötigen fremde Hilfe für die Bestäubung, damit sie Früchte bilden können. Die Früchte werden übrigens Beeren genannt. Viele dieser Beeren sind sogar essbar, aber nur wenige sind auch genießbar. Zu den essbaren Sorten gehören die f. edulis, die f. flavicarpa, die Granadilla und auch die ligularis.

Heilwirkung

Bisher wird nur die Passiflora incarnata als Heilpflanze eingesetzt. Aus ihren Blättern werden Tee, Dragees oder auch Bäder hergestellt. Die P. incarnata hat eine beruhigende Wirkung und wird vor allem bei Schlafstörungen und nervöser Unruhe eingesetzt. Fertige Präparate dazu sind im Handel mit genauer Dosieranleitung erhältlich.
Passiflora

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.