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Schattenplätze werden immer wichtiger – wie man sich effektiv vor der Sonne schützen kann

Als Hobbygärtner und Naturliebhaber hält man sich zwangsläufig hauptsächlich etliche Stunden täglich in der Natur unter freiem Himmel auf. Grundsätzlich spricht natürlich nichts dagegen. Doch besonders für hellhäutige Menschen ist der Aufenthalt im Freien besonders in den heißen Sommermonaten nicht ganz ungefährlich. Da unser Klima sich fortwährend verändert und die Sonneneinstrahlung immer stärker und intensiver zu werden scheint, ist es ratsam, sich und seine Haut gegen Schädigungen und sogar Verbrennungen zu schützen.

Eine der natürlichsten und besten Varianten hierbei für Gärtner ist der Baum. Denn schattige Plätze im Garten werden immer wichtiger und sind oftmals rar gesät. Dabei ist der Schatten besonders unter einem Blätterdach angenehm kühl und wirkungsvoll. Aber auch Schutzmaßnahmen im Vorfeld können in Eigenregie und zum Selbstschutz getroffen werden, sowie auch ein kluges und bedachtes Handeln. Denn auch die Tageszeit, in der wir uns im Garten aufhalten und Werkeln, ist wichtig.

Sonnenschutz einrichten

Jeder kann etwas dazu beitragen, dass an heißen und sonnenreichen Tagen genügend Sonnenschutzmaßnahmen getätigt werden. Dazu reichten schon simple Sonnensegel, die über die Sitzecke im Garten oder auf der Terrasse aufgespannt werden. Der obligatorische Sonnenschirm, oder gleich die clevere Überdachung der Terrasse. Denn in Zukunft müssen wir laut Experten immer häufiger mit heißen und stark sonnenreichen Tagen und Wochen in den Sommermonaten rechnen.

Ein guter und effektiver Sonnenschutz muss dabei noch nicht einmal teuer sein. Denn wenn man bedenkt, dass die Anschaffung und auch die Installation einfachster Sonnendachmodule beispielsweise im Nu angebracht werden können und schlussendlich aber als einmalige Anschaffung mitunter ein Leben lang ihre Dienste tun. Faltdächer und Rollos, oder Plexiglas mit UV-Schutz und vieles mehr, können an Hauswänden zum Garten hin oder über den Terrassenbereich leicht angebracht werden und schützen so die ganze Familie vor Sonneneinstrahlungen und bieten ein schönes, kühles Plätzchen zum Verweilen und Wohlfühlen.

Abendstunden nutzen, Mittagssonne meiden

Generell sollte man als Hobbygärtner und Naturliebhaber im Sommer die Abendstunden nutzen, um Gartenarbeiten zu verrichten, oder auch das Entspannen und Relaxen im Garten zu genießen. Die Hängematte unter dem Schatten eines Apfelbaumes oder auch die Liege auf der Terrasse im Schatten können daneben dann ebenfalls als Ruhepol im Schatten zum Verschnaufen genutzt werden.

Schatten wird kostbar und ist rar gesät, deshalb sind wir als Gärtner und Naturfreund in der Pflicht dafür zu sorgen, dass wir uns vor einer zu starken Sonneneinstrahlung effektiv schützen. Schließlich schützen wir ja auch unsere Pflanzen und Blumen, oder den Rasen beim Gießen und Nässen vor der Sonne, um keine Verbrennungen zu verursachen. Ähnliches sollten wir zusätzlich auch für unser Haut tun.

Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor

Mittlerweile reichen oftmals Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor 20 oder 30 hierzulande gar nicht mehr aus. Da müssen besonders Menschen, die sich viele Stunden mitunter im Freien aufhalten mit schwererem Geschütz auffahren. Lichtschutzfaktor 50 ist hierbei keine Seltenheit mehr und besonders das Gesicht die Schultern und Dekoltee sollten gut mit diesen Sonnenschutzcremes versorgt sein. Wichtig ist, dass man sich allerdings schon etwa eine halbe Stunde bevor man ins Freie geht eincremt.

So kann die Creme in die Haut einziehen und sie gut mit dem Schutzfaktor versorgen. Auch das Tragen eines Sonnenhutes mit möglichst breiter Krempe ist gut als Sonnenschutz. Im Idealfall sollte die Krempe möglichst den gesamten Gesichtsbereich mit Schatten bedecken können. Dazu noch eine Sonnenbrille und los geht`s!

Für manche erscheinen solche Schutzmaßnahmen als lästig und unnötig, doch die Anzahl an Menschen, die an Hautkrebs erkranken steigt zusehends. Sonne tanken ist gut, doch mehr als 20 Minuten am Stück sollte man sich der Sonne nicht schutzlos aussetzen. Zu groß ist die Gefahr, dass erste Verbrennungen in der oberflächlichen Epidermis entstehen. Der Sonnenbrand wird auch in der Regel erst viel zu spät erkannt, dann nämlich, wenn es anfängt zu Schmerzen. Dann ist es allerdings schon zu spät, die Haut ist geschädigt, der Sonnenbrand vollzogen. Die Schädigungen der Haut bei immer wieder langen Aufenthalten in der Sonne ohne Schutzmaßnahmen zeigen sich bei vielen Menschen des Öfteren offensichtlich an den Unterarmen und im Dekolteebereich. Dort, wo die Sonne immer wieder über viele Jahre hinweg ungefiltert auf die Haut treffen konnte. Pigmentstörungen und unschöne Hautveränderungen sind die Folge. Schlimmstenfalls bildet sich dort auch nach Jahrzehnten Hautkrebs.