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Honigmelone

Sehr gesund und kalorienarm – Honigmelone

HonigmeloneDie Honigmelone gibt es bei uns seit geraumer Zeit fast das ganze Jahr über im Handel zu kaufen. Kein Wunder, denn sie ist nicht nur äußerst lecker, sie ist zudem eine wahre Vitaminbombe. Sie enthält vor allem Vitamin A, aber auch B1, B2 und C. Gerade im Sommer ist die Honigmelone sehr erfrischend. Ihr Kaloriengehalt ist so gering, dass die Melone ohne Reue als kleiner Snack zwischendurch vertilgt werden kann.

Die Honigmelone im eigenen Garten

Statt sich die Früchte immer wieder kaufen zu müssen, lassen sie sich auch im eigenen Garten aus Samen anbauen. Die Samen werden inzwischen von vielen Händlern angeboten. Aber das Geld kann man sich eigentlich sparen, indem man sich eine Honigmelone vor der Aussaat kauft und die darin enthaltenen Samen für die Anzucht nutzt.

Das hat den Vorteil, dass die Samen noch sehr frisch sind und eine hohe Keimrate garantiert ist. Außerdem kostet die Frucht fast genauso viel, wie die Samen, nur mit dem Unterschied, dass in einer Honigmelone viel mehr Samen enthalten sind, als eigentlich für die Aussaat benötigt werden. Es sei denn, man möchte eine Honigmelonenplantage anlegen. Dann können natürlich alle Samen genutzt und gesät werden.

Vom Samen bis zur Frucht

HonigmelonenDie Samen lassen sich ganz leicht mit einem Löffel aus der halbierten Melone rausholen. Bevor die Samen circa zwei Zentimeter unter die Erde kommen, sollten eventuell vorhandene Fruchtfleischreste entfernt werden, damit sie nicht schimmeln. Sollen die Samen sofort gesät werden, kann auf eine Trocknung verzichtet werden. Getrocknet werden müssen die Samen nur, wenn sie länger aufbewahrt werden sollen.

Um wirklich Früchte zu erhalten, sollte sie Aussaat so zeitig, wie möglich erfolgen – am besten schon im Februar/März im Haus vorziehen. Bei einer zu späten Aussaat kann es passieren, dass sich vor dem Winter keine Früchte mehr bilden. Zur Anzucht im Haus eignen sich am besten Minigewächshäuser. Ein normaler Blumentopf, der mit etwas Folie abgedeckt wird, tut es aber auch. Als Substrat empfiehlt sich Anzuchterde. Notfalls geht aber auch einfache Blumen- oder Gartenerde.

Bis zur Keimung sollten die Anzuchttöpfe relativ warm – bei ungefähr 20 Grad – stehen. Nach ungefähr zehn Tagen sind die ersten Sämlinge geschlüpft. Nun kann die Folie oder der Deckel vom Minigewächshaus entfernt werden. Ab jetzt müssen die kleinen Melonenpflanzen regelmäßig gewässert werden. Dabei sollte auf Staunässe verzichtet werden. Sollte es den Kleinen in ihren Anzuchttöpfen zu eng werden, müssen sie vor dem Auspflanzen noch mal umgetopft werden.

Erst ab Mitte/Ende Mai (nach den Eisheiligen) können die Pflanzen dann ins Beet umgesetzt werden. Sie können entweder an Stäben hochrankend gehalten werden oder man lässt sie einfach auf dem Boden wachsen. Honigmelonen mögen es sehr warm. Deshalb sollten sie möglichst einen vollsonnigen und windgeschützten Standort bekommen. Für die Pflanzung an ihren endgültigen Standort sollten die Melonenpflanzen nicht zu eng nebeneinandergesetzt werden.

Die Melonen müssen regelmäßig gegossen werden, an heißen Tagen sogar täglich. Sie sollten dabei aber nicht ertränkt werden. Lieber weniger, aber dafür öfter gießen. Für einen hohen Fruchtertrag empfiehlt es sich, den Haupttrieb nach dem fünften oder sechsten Blatt zu kappen. Dann geht die Kraft der Pflanze in die Seitentriebe, also dorthin, wo sich die Früchte bilden.

Video: Melonen durch Samen ziehen und vermehren

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