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Sind Bauherrenblogs nützlich?

HausSeitdem das Internet in fast jedem Haushalt verfügbar ist, hat sich die Art und Weise, wie man sich Informationen über verschiedene Themen verschafft, entscheidend gewandelt. Früher kaufte man sich Ratgeber und Sachbücher, kontaktiere telefonisch, schriftlich oder persönlich Experten oder fragte Freunde um ihre Meinung. Heute gibt man einfach einen Suchbegriff im Internet ein und erhält eine Vielzahl an Webseiten, wo man Details zu allen Fragen findet, die man sich nur vorstellen kann. Auch beim Hausbau leistet das Internet wertvolle Dienste. Egal ob man sich ein Fertigteilhaus aufstellen lassen oder selbst Hand anlegen möchte, im Internet kann man bequem von zu Hause aus verschiedenste Seite aufrufen, die für den Hausbau relevant sind. Doch nicht nur Webseiten von Fertighausfirmen und diverse Ratgeber sind von Interesse.

Mittlerweile stellen viele Hausbauer ihre persönlichen Erfahrungen ins Netz. Mit einem Klick kann man ganze Entstehungsgeschichten vom Grundstückskauf über den Rohbau bis hin zu den letzten Fertigstellungsarbeiten abrufen.

Wozu sind Blogs hilfreich?

Bauherrenblogs zu lesen, zahlt sich für jeden aus, der sich mit dem Thema Hausbau beschäftigen möchte. Wichtig ist, sich immer in Erinnerung zu rufen, dass es sich dabei um die individuellen Meinungen des Bloggers oder der Bloggerin handelt. Die Erfahrungen können sich maßgeblich von anderen Hausbauern unterscheiden. Man darf also nicht alles für bare Münze nehmen, sondern sollte Informationen immer kritisch hinterfragen. Schließlich stellt der Schreiber seine persönliche Meinung dar, ohne andere Beteiligte zu einer Gegendarstellung einzuladen. Trotzdem findet man in Blogs viele Tipps und Tricks, die Internetseiten von Fertigteilfirmen oder Architekten vermissen lassen. Blogs bieten die Möglichkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen und manches bewusst beim eigenen Hausbau anders zu machen. Die meisten Blogger bieten ihren Lesern die Möglichkeit, Kommentare zu ihren Einträgen zu verfassen. Liest man auch die Meinung anderer, kann man sich ein objektives Bild machen.

In den meisten Bauherrenblogs findet man Informationen über den Autor. Viele Blogger berichten in einer persönlichen Stellungnahme, warum sie sich dafür entschieden haben, ihre Erfahrungen schriftlich niederzulegen und andere an ihren Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Wie oft Bauherren neue Artikel veröffentlichen, hängt natürlich von der Zeit ab, die man bereit ist, in das Schreiben zu investieren. Bei der Fülle an Blogs zum Thema Hausbau fällt es nicht leicht, den Überblick zu bewahren. Am besten sucht man gezielt nach Bauherrenblogs, die sich genau mit jenen Themen befassen, die für die eigene Situation relevant sind. Möchte man selbst mit dem Bau eines Massivhauses beginnen, werden Artikel über Fertighäuser wenig relevant sein. Um genau jenen Bauherrenblog zu finden, der am besten zu den eigenen Plänen passt, sollte man in den Suchmaschinen mehrere Begriffe (Keywords) eingeben.

Interessiert man sich besonders für ein Fertigteilhaus, gibt man einfach „Bauherrenblog Fertigteil“ ein und erspart sich damit das mühsame Aussortieren der relevanten Blogs. Um nicht zu viel Zeit mit der Durchsicht aller Artikel vergeuden zu müssen, wählt man am besten Blogs mit einer übersichtlichen Gestaltung. Meistens werden die aktuellsten Beiträge ganz oben angezeigt. Außerdem gibt aus auf vielen Blogs eine Stichwortliste, wo man mit einem Mausklick Artikel zu bestimmten Themen abrufen kann. Oft gibt es auch ein Feld, wo man gezielt einen Suchbegriff eingeben kann. Da viele Blogger mit dem Schreiben aufhören, wenn das Projekt Hausbau abgeschlossen ist, sollte man in jedem Fall auf die Aktualität der Artikel achten. Die Einträge sind in der Regel mit Datum versehen, stößt man auf ältere Texte ist es möglich, dass bestimmte Details zum Beispiel zur Rechtslage nicht mehr gültig sind.

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