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Tipps für den barrierefreien Garten

Für viele Menschen ist der Garten einer der wichtigsten Punkte auf der Suche nach einem neuen Zuhause, sodass nicht nur rein die Räumlichkeiten zählen. Der Garten selbst ist für viele Menschen eine absolute Wohlfühloase und der Ort, an den man sich zurückziehen kann, um die Seele baumeln zu lassen und den stressigen Alltag zu vergessen. Des Weiteren bietet der Garten den Besitzern die Möglichkeit, dem grünen Daumen freien Lauf zu lassen und sich in Sachen Pflanzen auszutoben.

Doch auch mobilitätseingeschränkte Menschen sollten ebenso in den Genuss der vielen Vorteile kommen, die ein solcher Garten zu bieten hat, was leider nicht überall der Fall ist. Genau hier kommt der barrierefreie Garten ins Spiel, welcher sich an einer immer weiter verbreiteten Beliebtheit erfreut. Doch auf was ist zu achten und wie genau schaut ein solcher Garten aus?

Höhenunterschiede bekämpfen und ausbauen

Höhenunterschiede können für körperlich eingeschränkte Menschen schnell zu einem besonders großen Problem werden. Menschen, die auf eine Gehhilfe in Form von Krücken, dem Rollstuhl oder anderen Produkten angewiesen sind, haben natürlich mit Höhenunterschieden zu kämpfen, sodass diese Hürden oft größer sind als für gesunde Personen ersichtlich.

Während man bei mehreren Stufen im Haus zu einem Treppenlift greift, wie zum Beispiel einem Modell von www.smienktreppenlifte.de, ist das im Garten nicht ganz so einfach. Hier kann man zum Beispiel mit Rampen arbeiten oder aber einem Höhenausgleich, welcher entsprechen der Höhenunterschiede problemlos angebracht werden kann. Wer jedoch weiter oben in einer Wohnung wohnt und trotzdem in den Garten möchte, der kann sich hier auch einen Außenlift anbauen lassen, welcher zum Teil sogar finanziert bzw. bezuschusst wird.

Sichere Gartenwege

Durch speziell angelegte Gartenwege kann der eigene Garten nun wieder „begehbarer“ werden. So können auch Menschen im Rollstuhl oder mit Gehhilfe nicht nur auf die Terrasse direkt am Haus, sondern auch den Rest des Gartens in vollen Zügen genießen. Dafür sind aber spezielle Wege nötig. Dabei ist es natürlich wichtig, darauf zu achten, dass die neuen Gartenwege breit genug sind, sodass hier ein Rollstuhl problemlos fahren kann. Des Weiteren muss man auch mit dem Rollstuhl wenden können. Wichtig ist es ebenso, dass das ausgewählte Material rutschfest ist. Hier eignen sich wasserdurchlässige Dränsteine besonders gut.

Immer für ausreichend Beleuchtung sorgen

Während gesunde Menschen auch schon mal im Dunkeln durch den Garten gehen, um schnell noch mal etwas wegzustellen oder reinzuholen, ist das bei Rollstuhlfahren und Menschen mit Gehhilfen nicht ganz so einfach. Hier ist es wichtig, immer auf befestigten Böden zu laufen und genau zu sehen, wo die Gehhilfe aufgesetzt wird. Aus diesem Grund ist darauf zu achten, dass der Garten ausreichend beleuchtet ist.

Dafür eignen sich die vielen verschiedenen Solar-Leuchten sehr gut, welche am Abend bei Dunkelheit automatisch angehen. Während die Lichtschalter in einer barrierefreien Wohnung auf einer Höhe von 85 – 105 cm angebracht werden sollte, ist das auch im Garten sehr wichtig, solange hier mit Strombetriebenen Lampen gearbeitet wird.

Die Pflanzenpflege leichter gestalten

Viele Menschen, auch wenn sie im Rollstuhl sitzen, lieben Pflanzen und wollen sich auch um diese kümmern. Aus diesem Grund sollte zum Beispiel ein gut bedienbares Bewässerungssystem vorhanden sein, wenn man nun keinen teuren Gärtner anstellen möchte. Hier gibt es ganz viele verschiedene Möglichkeiten, wobei es wichtig ist, sich im Vorfeld genauer von einem Profi beraten zu lassen. Auch Hochbeete sind nun besonders gefragt und eignen sich vor allem dann, wenn man auch mal Tomaten, Erdbeeren und Co. anpflanzen und anschließend ernten möchte.

Fazit – barrierefreier Garten für mehr Selbstständigkeit

Jeder Mensch möchte natürlich in der Regel bis zum Schluss soweit gesund sein und sich selbstverpflegen, ohne dabei auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Dazu gehört jedoch nicht nur die körperliche Pflege, sondern auch die seelische Gesundheit. Diese kann optimal unterstützt werden, wenn Menschen auch im Alltag in die Natur können, den Garten in vollen Zügen genießen und sich dabei wohlfühlen. Die Sonne samt Vitamin D tragen nämlich viel zum Glücklichsein bei. Der barrierefreie Garten macht es möglich, dass körperlich eingeschränkte Menschen diesen vollkommen genießen können.