Vinylböden verlegen: Die Vor- und Nachteile erklärt

Ob Haus oder Garage, ob hell oder dunkel, ob günstig oder hochwertig – mit Vinylböden darf sich jeder auseinandersetzen, der den Bodenbelag eines Raumes plant. Denn Vinyl ist beliebt, vielseitig und fast überall zu haben. Daher ist es kein Wunder, dass Vinylböden auch in Privatwohnungen und Geschäftsräumlichkeiten aller Art zu finden sind.

Doch nur weil sie überall sind, heißt das noch nicht, dass sich jeder damit auskennt, was sie ausmacht. Daher werden im Folgenden einmal die Vor- und Nachteile aufgezeigt, die man erwarten kann, wenn man sich für einen Vinylboden entscheidet.

Vinyl ist vielseitig und flexibel

Einer der Top-Gründe dafür, dass Vinyl so allgegenwärtig ist: Vinyl ist ein Alleskönner. Es lässt sich nicht nur schnell verlegen, es ist auch unglaublich leicht zu reinigen. Flecken und Dreck sind abzusaugen oder abzuwischen. Das macht Vinyl gerade in Kinderzimmern, Fluren und Unternehmensküchen beliebt.

Somit ist Vinyl im Normalfall eine einfache Investition – da keine teuren Reinigungsmittel oder Versiegelungen nötig sind, ist Vinyl nach dem Verlegen praktisch einfach da und verursacht keine Probleme mehr. Dazu gehört auch, dass der Vinylboden nicht negativ wahrgenommen wird, weil er so gut wie keine Geräusche verursacht. Spielende Kinder, Haustiere oder Besucher eines Unternehmens sind also keine Belastung für die Ohren.

Vielseitig, aber nicht unproblematisch

Vinyl kann zwar für fast alle Zwecke genutzt werden, es ist aber auch nicht für jeden Untergrund geeignet. Unebene Fundamente und Vinyl vertragen sich überhaupt nicht. Auch bei einem bereits existierenden Altbelag, ist Vinyl meist nicht einfach aufzusetzen.

Noch kritischer wird es, wenn man Vinyl wieder entfernen möchte – es wird nämlich geklebt. Unter Umständen kann man den Vinylboden ohne professionelle Hilfe also nicht selbst entfernen oder man beschädigt den Untergrund beim Entfernen.

Warm und wasserabweisend

Vinyl ist ein warmer Untergrund und somit gut für kältere Zimmer geeignet oder dort, wo man auch mal barfuß herumlaufen möchte. Hinzu kommt, dass Vinyl sich auch gut eignet, wenn man eine Fußbodenheizung besitzt. Anders als bei Holz als Material muss man sich keine Sorgen um Temperaturschwankungen machen.

Auch Veränderungen der Luftfeuchtigkeit sind kein Problem. Deshalb lässt sich Vinyl oft in Küchen, Gartenlauben oder Bädern finden. Vinyl saugt keine Feuchtigkeit auf, weshalb Wasser gut verdunstet oder auch abgewischt werden kann.

Dellen und andere Schäden

Vinyl wird unter anderem auch wegen des günstigen Preises gerne gewählt – da sollte es nicht überraschen, dass ein Nachteil ist, dass man nicht das langlebigste oder resistenteste Material erwirbt. Denn sehr günstiges Vinyl bekommt schnell Dellen oder Kratzer.

Das Problem dabei ist, dass sie nicht einfach ausgebessert werden können. Wer schon einmal auf einem Vinylboden Möbel verrückt hat, wird wissen, was gemeint ist. Die Druckstellen sind klar zu erkennen und selbst bei guter Pflege können sich früher oder später Unebenheiten oder Kratzer bilden.

Die große Auswahl an Designs

Sich für Vinyl als Material zu entscheiden, ist erst Schritt eins. Im zweiten Schritt muss noch das Design gewählt werden – und die Auswahl ist riesig. Die günstigsten Varianten sind meist einfarbig. Das ist eine gute Grundlage, wenn man den Rest des Raumes kreativ gestalten möchte. Es kann jedoch auch der andere Weg gewählt werden, indem das Vinyl ganz klar ein Highlight des Raumes wird.

Holzoptik ist dabei sehr beliebt. Gut gemachtes Vinyl von hoher Qualität ist auf den ersten Blick meist nicht von Parkett zu unterscheiden. So kann ein Raum eine gewisse Natürlichkeit erhalten. Auch Fliesen- oder Steinoptik ist möglich. Das ist besonders praktisch für Fans von DIY (Do it yourself), denn Vinyl kann mit ein wenig Recherche und den richtigen Hilfsmitteln auch selbst verlegt werden.

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