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Weihnachtssterne auch nach dem Fest

WeihnachtssternKurz vor Weihnachten sind sie überall erhältlich, die Rede ist von den Weihnachtssternen (Euphorbia pulcherrima). Zum Fest schmücken sie unsere Wohnräume und sorgen für ein weihnachtliches Flair. Doch leider werden viele von ihnen nach dem Fest einfach entsorgt. Das muss nicht sein. Denn der Weihnachtsstern ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu vier Meter hoch werden kann. Bei uns erreicht sie diese Höhe aber eher selten.

Die Pflege

Der Christstern ist eine sehr anspruchsvolle Pflanze. Sie verlangt von ihrem Besitzer jede Menge Aufmerksamkeit und Pflege. Als Standort sollte ein heller Ort gewählt werden. Um Verbrennungen zu vermeiden, sollte die Pflanze langsam an die Sonne gewöhnt werden. Den Sommer kann der Weihnachtsstern sogar im Freien verbringen. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze bei Temperaturen von 18 – 22 Grad. Steht der Weihnachtsstern zu kühl, zeigt er das, indem er seine Blätter abwirft.

Trocknet der Wurzelballen aus, reagieren Weihnachtssterne ebenfalls mit einem Blattabwurf. Wird die Pflanze dann gegossen, erholt sie sich relativ schnell wieder. Zum Gießen eignet sich am besten lauwarmes Wasser. Dabei sollte Staunässe möglichst vermieden werden. Steht der Christstern zu feucht, werden seine Blätter ziemlich schnell gelb und fallen ab.

Auch die Wurzel kann bei zu viel Feuchtigkeit verfaulen und den sicheren Tod für die Pflanze bedeuten. Während der Blüte kann vollständig auf Dünger verzichtet werden. Steht der Stern längere Zeit in dem gleichen Substrat, kann er hin und wieder etwas gedüngt werden. Wird er jährlich umgetopft und mit neuem nährstoffreichen Substrat versorgt, wird kein zusätzlicher Dünger benötigt.

Wie entstehen die bunten Blätter?

Soll der Weihnachtsstern uns pünktlich zum Fest mit bunten Blättern erfreuen, benötigt er dafür eine spezielle, etwas aufwendigere Behandlung. Um die Blattfärbung anzuregen, darf die Pflanze circa acht Wochen lang nur bis zu 12 Stunden Tageslicht erhalten. Ist es länger hell, kann mit Abdunkelungsmaßnahmen nachgeholfen werden.

Das heißt, der Christstern kann nach spätestens 12 Stunden mit einem Eimer, Karton oder Ähnlichem abgedeckt werden. Natürlich kann für die Zeit auch ein dunklerer Standort gewählt werden, an dem der Lichteinfall generell geringer ist. In dem Fall müssen keine Maßnahmen getroffen werden. Allerdings ist es fraglich, ob der Weihnachtsstern dann pünktlich zum Fest seine bunten Blätter zeigt. Es kann durchaus passieren, dass dies erst später geschieht.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Wie bei jeder anderen Pflanze sollte auch beim Kauf des Weihnachtssternes Ausschau nach einer gesund aussehenden Pflanze gehalten werden. Bei Christsternen ist es ratsam, die Feuchtigkeit des Substrates zu prüfen. Denn steht die Pflanze im Handel schon zu feucht, hat der Käufer sicher nicht lange Freude an ihr. Viele Käufer entscheiden sich für die Mini-Weihnachtssterne. Hierbei sollte man wissen, dass sie nicht immer so klein bleiben. Bereits im nächsten Jahr können diese Exemplare einiges an Größe zugelegt haben.
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