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Wissenswertes zum Thema Teichfolien

TeichuferWer sich für einen Teich im eigenen Garten entscheidet, muss nicht nur entscheiden, wo der Gartenteich entstehen und wie groß er werden soll. Mindestens genauso wichtig ist das Material, was verwendet wird. Dazu gehört auch die Teichfolie. Schließlich will man lange Freude an seinem selbst gebauten Teich haben und ihn nicht nach ein paar Jahren schon erneuern müssen.

Welche Teichfolie soll ich wählen?

Teichfolien unterscheiden sich durch bestimmte Merkmale. Die drei gängigsten Folien sind PVC-Teichfolie (Polyvinylchlorid), PE-Teichfolie (Polyethylen), und EPDM-Teichfolie (Ethylene-Propylene-Diene-Monomer). Die Folien unterscheiden sich in ihrer Beschaffenheit. Jede Folie hat ihre Vor- und Nachteile.

PVC-Teichfolie

Die PVC-Folie ist die am häufigsten verwendete Teichfolie. Sie ist sehr weich und lässt sich bei warmen Temperaturen gut verarbeiten. Die Folie hat eine hohe Dehnbarkeit und kann stark belastet werden, sodass sie sich auch auf steinigen Untergründen problemlos verwenden lässt. PCV-Folien sind sehr günstige Teichfolien. Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Stärken. Bei der Folie sollte allerdings darauf geachtet werden, dass sie komplett mit Wasser bedeckt ist, da die Sonneneinstrahlung sonst das Material verändern kann. Die Folie eignet sich deshalb eher für tiefere Teiche. Die Materialbeschaffenheit sollte ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Im Gegensatz zu heute waren in der Vergangenheit schädliche Stoffe wie Weichmacher enthalten. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf erkundigen, dass keine gesundheitsschädlichen Materialien enthalten sind.

PE-Teichfolie

Die PE-Folie gilt als umweltschonend, da sie recycelbar ist. Die Folie gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Stärken. Sie ist bis zu dreißig Prozent leichter, als die Teichfolie aus PCV. Zudem ist die Teichfolie aus PE sehr UV-beständig und lässt sich deshalb auch in flachen Teichen einsetzen. Dafür ist die PE-Folie unflexibel. Sie ist viel steifer als PVC und lässt sich deshalb nicht so leicht verlegen. Es werden viele Helfer und Heißluft benötigt, um die Folie zu verlegen.

EPDM-Teichfolie

Die EPDM-Folie ist die teuerste der Teichfolien. Kein Wunder, die Folie besteht aus synthetischem Kautschuk. Das Material ist sehr dehnbar und reißfest, es eignet sich daher für so ziemlich jeden Untergrund. Ein weiterer Vorteil der Folie liegt darin, dass sie unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen ist. Sie verträgt sowohl heiße Temperaturen als auch Minusgrade. EPDM-Teichfolie wird gern für Naturschwimmteiche eingesetzt. Aber auch, wenn sie die beste Qualität bietet, hat auch sie ein paar kleine Nachteile. Nach dem Verlegen können sich beispielsweise noch Falten bilden. Sollte die Folie kleine Beschädigungen aufweisen, sind diese nur schwer zu finden.
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