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Mandarinenbaum selber ziehen - Bei richtigem Klima eine erfolgreiche Ernte
Mandarinenbaum selber ziehen - Bei richtigem Klima eine erfolgreiche Ernte

Mandarinenbäumchen selbst ziehen

Mandarinenbaum selbst ziehen
Mandarinenbaum selbst ziehen

Wer sein eigenes Mandarinenbäumchen haben möchte, ohne sich eine Pflanze aus einer Gärtnerei zu kaufen, kann es ganz leicht aus Mandarinenkernen einen Mandarinenbaum selbst ziehen. Gerade zur Weihnachtszeit gibt es überall die leckeren Früchte, sodass es nicht allzu schwierig ist, an die Kerne zu kommen.

Natürlich enthält nicht jede Frucht Kerne. Manchmal braucht es schon etwas Geduld, um eine Mandarine zu finden, die wenigstens einen Kern enthält.

Die Anzucht

Die Aussaat von Mandarinenkernen ist ganz einfach. Dazu werden die Kerne direkt aus der Frucht in einen Topf mit feuchter Erde gelegt und mit ein wenig Erde bedeckt. Oft heißt es, dass die Kerne vorher getrocknet werden sollten. Meine diversen Versuche haben gezeigt, dass es keinen großen Unterschied macht, ob die Mandarinenkerne vor der Aussaat getrocknet oder direkt in die Erde gesetzt werden.

Ich habe sogar die Erfahrungen gemacht, dass die Samen, die zu lange getrocknet wurden, viel schlechter keimen. Der Anzuchttopf sollte bis zur Keimung an einem warmen Ort stehen und das Substrat sollte während dieser Zeit gleichmäßig feucht gehalten werden. Die Keimdauer beträgt ungefähr zwei bis vier Wochen. Gleiches gilt übrigens für die Aussaat anderer Zitrusfrüchte, wie Zitronen oder Orangen.

Pflege des Mandarinenbäumchens

Die Pflege der Mandarine ist eigentlich ganz einfach. Jedes Mandarinenbäumchen mag einen hellen und sonnigen Standort. Den Sommer kann die Mandarine im Freien verbringen und benötigt in der wärmeren Jahreszeit reichlich Wasser. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass überschüssiges Wasser abfließen kann und die Pflanze keiner Staunässe ausgesetzt ist. Es ist sinnvoll, die Pflanze regelmäßig mit speziellem Zitrusdünger zu versorgen.

Viel schwieriger, als die Pflege im Sommer, ist es, die Mandarine unbeschadet über den Winter zu bekommen. Denn hier muss das Zusammenspiel zwischen Temperatur und Helligkeit stimmen. Umso dunkler die Pflanze steht, desto kälter muss der Standort sein. Natürlich muss es sich dabei immer um einen frostfreien Ort handeln. Soll die Pflanze an einem warmen Standort, wie dem Wohnzimmer überwintert werden, benötigt sie viel Licht.

An wärmeren Überwinterungsplätzen besteht immer das Risiko eines Schädlingsbefalls. Durch die trockene Heizungsluft siedeln sich schnell mal Spinnmilben an. Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich die Pflanze regelmäßig zu besprühen. Generell sollten auch beim Mandarinenbäumchen die Wassergaben im Winter sparsam erfolgen. Hier gilt: Umso dunkler und kälter die Pflanze steht, desto weniger Wasser benötigt sie.

Wann blüht die Mandarine?

Wird die Mandarine selbst gezogen, benötigt man sehr viel Geduld, bis die Pflanze das erste Mal blüht. Das kann einige Jahre dauern. Mit viel Glück kann es bereits nach vier Jahren so weit sein, aber es kann genauso gut zehn Jahre dauern. Schneller und zuverlässiger geht es, wenn die Pflanze veredelt wird.

Video: Mandarinenbaum selber ziehen – Pflanzung und Züchten erklärt

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