Wissenswertes über die Korallenbegonie

korallenbegonieDie aus Brasilien stammende Korallenbegonie (Begonia corallina) ist eine von über tausend verschiedenen Begonienarten. Sie kann bis zu zwei Meter hoch und bis zu einem Meter breit werden. Die Begonie wächst relativ schnell. Nicht umsonst gehört sie zu den Strauchbegonien.

Auffällig sind nicht nur ihre wunderschönen Blätter, die auf der Oberseite grün und mit weißen Punkten verziert und auf der Unterseite rot sind. Von April bis September erfreut sie ihren Besitzer zusätzlich mit ihren rosafarbenen Blüten.

Pflege der Korallenbegonie

Die Pflanze braucht regelmäßige Wassergaben, sollte aber keiner Staunässe ausgesetzt werden. Lieber sollte man die Erde etwas trockener werden lassen, als die Begonie zu ertränken. Am besten eignet sich wasserdurchlässiges Substrat, dazu kann normale Blumenerde mit Sand gemischt werden. Die Korallenbegonie mag es hell, ein halbschattiger Standort ist einem sonnigen Standort aber vorzuziehen.

Die Begonie kann zwar auf dem Fensterbrett gehalten werden. Allerdings wird sie mit der Zeit etwas zu groß dafür und eignet sich besser als Kübelpflanze, die den Sommer über im Freien verbringen kann. Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein kann die Korallenbegonie regelmäßig gedüngt werden. Da sie nicht winterhart ist, muss sie frostfrei überwintert werden. Bei uns steht sie im Winter bei zehn bis fünfzehn Grad und wird nur nach Bedarf gegossen. Unsere Pflanzen werden aber alle regelmäßig besprüht. Umso wärmer sie stehen, desto häufiger besprühe ich sie.

Vermehrung der Korallenbegonie

Korallenbegonien lassen sich wie die meisten Begonien ganz leicht über Stecklinge vermehren. Das habe ich selbst schon ausprobiert. Vor ungefähr drei Jahren bekam ich ein Blatt von der Korallenbegonie. Ich stellte es in ein Glas Wasser und beachtete es zunächst kaum. Nach ein paar Wochen bildeten sich die Wurzeln und ich habe den Steckling in einen Topf mit Erde gepflanzt.

Als Substrat habe ich Gartenerde gemischt mit Sand benutzt. Seitdem wächst unsere Begonie unaufhaltsam. Hätte ich nicht schon etliche Stecklinge für Pflanzenfreunde geschnitten, wäre sie womöglich schon ein ganzes Stück größer. Ich bin mit ihrer Größe aber zufrieden.

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Weitere Begonien Arten

Wachs-Begonien:

Die häufigsten sind Begonia semperflorens-Sorten, auch Wachs-, Einjahres- oder Beetbegonien genannt. Diese schattenliebenden Pflanzen bringen eine Fülle von Farben, wenn sie unter Bäumen oder in Pflanzgefäßen, Hängekörben oder Blumenkästen gepflanzt werden. Wachsbegonien werden typischerweise als einjährige Pflanzen gezüchtet.

Knollenbegonien:

Eine weitere beliebte Art, Knollenbegonien, haben spektakuläre, farbenfrohe Blüten und sind besonders auffällig in Blumenampeln oder Containern. Sie haben auch eine größere Wuchsform als Wachsbegonien.

Rohrbegonien:

Mit einer aufrechten Wuchsform und segmentierten Stängeln haben Rohrbegonien ein wunderschönes Laub und blühen in einer breiten Palette von Farben. Engelsflügelbegonien, benannt nach ihren flügelförmigen Blättern, gehören ebenfalls zu dieser Gruppe. Sie sind beliebt und eignen sich gut als Zimmerpflanzen, können aber auch im Freien kultiviert werden. Ihre Größe variiert mit den Wachstumsbedingungen, von Zimmerpflanzen bis hin zu buschigen Pflanzen.

Rhizomatische Begonien:

Die größte Klasse, rhizomatöse Begonien, zeichnen sich durch relativ dicke Stämme oder Rhizome aus, die horizontal nahe der Bodenoberfläche wachsen und neue Wurzeln und Blätter treiben. Sie haben auch einige der interessantesten Blätter und Stämme und werden oft als Zimmerpflanzen gezogen. Die Größen variieren von wenigen Zentimetern bis zu großen Pflanzen, die bis zu einem Meter hoch und breit werden.

Rex-Begonien:

Eine Untergruppe der rhizomatösen, Rex-Begonien (Begonia rex), sind weit verbreitet, werden von Floristen und Gartencentern das ganze Jahr über verkauft. Ihr ausgeprägtes Blattwerk macht sie zu einer beliebten Zimmerpflanze, aber sie können pingelig sein. Sie sind wunderbar in Sommerblumenbeeten oder Containern, besonders in Kombination mit Farnen und anderen halbschattigen Begleitern.

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