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Brutblatt
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Das Brutblatt auf der Fensterbank

kalanchoe-daigremontiana2Das ursprünglich aus Madagaskar stammende Brutblatt (Kalanchoe daigremontiana), auch Goethepflanze genannt gehört zu den Sukkulenten und benötigt deshalb nur wenig Wasser. Den Namen Brutblatt hat die Pflanze erhalten, weil sie an den Blatträndern, Kindel bildet, der Nachwuchs wird also auf den Blättern „ausgebrütet“.

Die Pflanzen müssen dazu noch nicht mal groß sein. Selbst kleinere Brutblätter bekommen schon Babys. Der Kalanchoe werden sogar wundheilende Wirkungen nachgesagt.

Wie wird das Brutblatt gepflegt?

Das Brutblatt benötigt nur wenig Wasser und verträgt zudem keine Staunässe. Zwischen den einzelnen Gießvorgängen kann das Substrat ruhig abtrocknen. Am besten eignet sich Kakteenerde. Es kann aber auch normale Blumenerde mit Sand gemischt verwendet werden, sodass das Gießwasser gut ablaufen kann.

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Das Brutblatt kann das ganze Jahr über im Zimmer gehalten werden. Bei uns steht es aber im Sommer draußen, es verträgt sowohl heiße Tage, kommt aber auch mit kühleren Temperaturen in der Nacht aus, solange die Temperatur nicht zu nah an die Null Grad kommt.

kalanchoe-daigremontiana1Im Winter steht die Kalanchoe bei uns im kühlen Pflanzenzimmer. Dort ist es immer zwischen zehn und fünfzehn Grad warm. Vom Frühjahr bis zum Ende des Sommers kann das Brutblatt gedüngt werden. Vermehrt werden kann die Kalanchoe auch über Samen und Stecklinge.

Ausprobiert haben wir das noch nicht, da unser Exemplar uns reichlich Kindel schenkt. Wenn die kleinen Brutblättchen nicht regelmäßig abgesammelt werden, fallen sie von allein ab, entweder in den Topf der Mutterpflanze, oft aber auch in andere Blumentöpfe. Dort bilden die Kleinen ihre Wurzeln und wachsen zu ordentlichen Pflanzen heran.

Gesundheitliche Wirkung

Die Pflanzen sind im Handel nur selten anzutreffen. Wenn dann werden sie meist nur in Kräutergärtnereien angeboten. Denn ihnen wird eine wundheilende Wirkung nachgesagt. Dafür werden die Blätter zerquetscht und als Umschlag oder Salbe äußerlich angewendet. Das soll beispielsweise bei Verbrennungen helfen, blutstillend und entzündungshemmend sein.

Zudem spendet es der Haut Feuchtigkeit. Inwieweit das zutrifft, kann ich nicht sagen. Bisher haben wir unsere Brutblätter nicht medizinisch genutzt. Bei uns ist sie eher eine Zimmerpflanze, die sich wie Unkraut vermehrt.

Video: Brutblatt – Steckbrief

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