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Leinsamen im Garten anpflanzen und vermehren

Leinsamen im Garten

LeinsamenVor einiger Zeit kam mir die Idee, ein paar von den gekauften Leinsamen auszusäen. Ich legte ein paar der Samen auf feuchte Anzuchterde, drückte sie an und wartete gespannt, ob sich etwas tun würde. Die Aussaat erfolgte in einem Minigewächshaus. Nach knapp zwei Wochen zeigten sich die ersten Sämlinge.

Jetzt zwei weitere Wochen später scheinen alle Samen aufgegangen zu sein. Die Keimrate liegt bei nahezu 100 Prozent, obwohl die gekauften Leinsamen schon etwas älter waren. Nun warte ich, bis die kleinen Pflänzchen etwas kräftiger werden, damit ich sie bald pikieren kann.

Nach den Eisheiligen bekommen sie ein Plätzchen im Garten. Ich bin gespannt, wie hoch der Ernteertrag wird.

WissenswertesLeinsamenSaemlinge

Leinsamen, auch Flachs genannt, ist einjährig und kann je nach Sorte bis über einem Meter hoch werden. Seine zierlichen blauen Blüten zeigen sich circa von Juli bis August. Jede Blüte trägt fünf Blütenblätter. Nach der Blüte bilden sich rundliche Kapseln, die bis zu zehn Samen enthalten.

Der Leinsamen wird nicht nicht nur als Tierfutter eingesetzt, auch für uns Menschen kann er gesund sein. Denn er ist magenschonend, verdauungsfördernd und kann sogar als Abführmittel dienen. Allerdings sollte der Leinsamen sparsam verwendet werden, da sich in den Samen Blausäure bildet.

Bei geschroteten Leinsamen ist der Blausäureanteil höher, als in den Samenkörnern. Deshalb ist es ratsam, die geschroteten Samen zu garen. Neben der Verwendung in Backwaren, können Leinsamen aufgekocht und pur verzehrt werden. Ein weiteres bekanntes Produkt ist das Leinöl. Die höher wachsenden Sorten werden zudem zur Fasergewinnung genutzt, aus denen sich Stoffe beispielsweise für Bettwäsche herstellen lassen.

LeinsamenSaemlinge2Pflege

Lein ist eine sehr pflegeleichte Pflanze, die keine allzu große Ansprüche an den Boden stellt. Die Pflanzen sollten allerdings nicht zu feucht gehalten werden. Denn Staunässe vertragen sie nicht. Das heißt nicht, dass die Pflanzen längere Zeit trockenstehen sollten. Gerade der Faserlein braucht im Gegensatz zum Öllein etwas mehr Wasser, damit die Fasern besser wachsen können. Der Flachs sollte regelmäßig bewässert werden, aber das überschüssige Wasser sollte gut ablaufen können.

Video: Leinsamen im Garten – Die beste Ernährungsquelle

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