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Bruchsteine eignen sich als praktische Verschönerung für Gartenwege, Terrassen oder Einfahrten. Um so wichtiger ist es, sie richtig zu verlegen.

Bruchsteinplatten richtig verlegen

TerrasseMit Bruchsteinplatten lässt sich vieles naturnah gestalten. Die Platten können zur Verschönerung für Wege, Treppen oder Einfahrten verwendet werden. Die Natursteine sind in jedem Baumarkt und bei jedem Baustoffhändler zu haben.

Keine der Bruchsteinplatten gleicht der anderen und somit wird jeder verlegte Weg zum Einzelstück. Es gibt zwei Arten die Bruchsteinplatten zu verlegen. Sie können entweder auf einer Betonplatte oder aber auch auf einen Untergrund aus Kies verlegt werden. Dies ist sowohl abhängig davon, wie stabil das Gesamtergebnis werden soll, als auch davon, welcher Untergrund bereits vorhanden ist. Für Einfahrten oder andere Wege, die einer starken Belastung ausgesetzt sind, sollte eine entsprechend starke Betonplatte als Untergrund gewählt werden, um eine gewisse Stabilität zu gewährleisten.

Was ist beim Verlegen zu beachten?

Die Bruchsteine sollten vor dem Verlegen gereinigt und von eventuell anhaftenden Rückständen befreit werden, damit sie sich gut mit dem Mörtel verbinden können. Wichtig ist, dass ein leichtes Gefälle von mindestens ein bis zwei Prozent berücksichtigt wird, damit das Wasser, besser ablaufen kann. Gerade in der Nähe von Gebäuden ist es sinnvoll, wenn das Wasser von ihnen weggeleitet wird.

Das Verlegen der Bruchsteine auf Kies

Soll ein einfacher Gartenweg mit Bruchsteinplatten entstehen, ist es kaum notwendig, dafür extra eine Betonschicht als Untergrund zu gießen. Allerdings muss hier der Boden bis zur Frosttiefe, von circa 80 Zentimetern, ausgehoben werden. Die ausgehobene Fläche wird mit Kies aufgefüllt und sollte zur Verdichtung gerüttelt werden.

Auf den gerüttelten Kies wird eine Mörtelschicht, zum Beispiel Trasszement, aufgebracht, die mindestens fünf Zentimeter dick sein sollte. Nun kommen die Bruchsteine darauf. Für einen besseren Halt werden sie mit einem Gummihammer leicht festgeklopft. Dabei muss nun darauf geachtet werden, dass keine Hohlräume entstehen, in denen sich später Wasser ansammeln kann. Denn dann könnte der nächste Frost die Arbeit wieder zerstören.

BruchsteinplattenVerlegen der Bruchsteine auf einer Betonplatte

Das Verlegen der Bruchsteinplatten auf einer Betonplatte als Untergrund ist die beständigere Variante. Ist bereits eine Betonplatte vorhanden, oder fällt die Entscheidung dahin gehend eine zu gießen, muss darauf nur noch die Mörtelschicht aufgebracht werden. Auch hier eignet sich der Trasskleber. Anschließend werden die Platten darauf gelegt und mit einem Gummihammer vorsichtig in die endgültige Position gebracht.

Verfugen und Reinigen

Sind alle Platten verlegt, kann bei beiden Varianten verfugt werden. Dazu lässt sich ebenfalls Trasskleber verwenden. Sobald die Fugen etwas fest geworden sind, sollten sie mit einem Schwamm und klarem Wasser gereinigt werden. Dies sorgt für eine gleichmäßige Verfugung und somit für eine bessere Optik. Wenn die komplette Fläche ausgehärtet ist, empfiehlt es sich, die Platten mit einem Zemententschleierer zu reinigen. Dabei sollten die Fugen allerdings ausgespart werden.
Bruchsteinplatten

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