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Rosen Pflanzen
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Rosen gelten als anspruchsvolle Schönheiten

TopfroseDie Rose ist eine der beliebtesten Blumen, die in kaum einem Garten fehlen darf. Verantwortlich dafür sind ihre wunderschönen Blüten. Es gibt unzählig viele Rosensorten. Besonders begehrt sind die Duftrosen. Sie verströmen neben ihrer Schönheit einen sehr betörenden Duft. Da Rosen sehr anspruchsvoll in der Auswahl des richtigen Standortes und des geeigneten Bodens sind, ist ihre Haltung oftmals gar nicht so einfach. Ein weiteres Problem ist ihre Anfälligkeit für Krankheiten.

Rosen machen nicht nur im Garten eine gute Figur

Damit sich Rosenliebhaber nicht nur im Garten an den wunderschönen Blüten erfreuen können, wurde die Topfrose gezüchtet. Wie ihr Name schon sagt, wächst diese Rose im Topf und kann somit auch im Haus gehalten werden. Der größte Unterschied zwischen einer Garten- und einer Topfrose liegt in ihrer Größe.

Topfrosen werden nicht annähernd so groß, wie die für den Garten geeigneten Rosen. Die Topfrosen werden meist nur zwischen 20 und 40 Zentimeter groß. Deshalb wird die Topfrose auch liebevoll Zwerg- oder Minirose genannt. Da sie ursprünglich aus China stammt, ist sie auch unter dem Namen Chinarose bekannt. Die Minirosen gibt es in den unterschiedlichsten Blütenfarben, angefangen von Rot und Gelb, über Orange und Weiß bis hin zu mehrfarbigen Blüten. Sie blühen von März bis in den Oktober hinein.

Wie werden Topfrosen richtig gepflegt?

Die immergrünen Topfrosen zu pflegen ist eine richtige Herausforderung. Nicht umsonst gehen so viele der Zwergrosen ein. Mit der richtigen Pflege kann die Topfrose ihrem Besitzer allerdings viele Jahre Freude bereiten. Damit die Topfrose im Zimmer gut gedeiht, sollte sie zunächst einen hellen, aber nicht vollsonnigen Standort bekommen.

In den Sommermonaten können die Zwergrosen nach draußen in den Garten oder auf den Balkon, am besten halbschattig, gestellt werden. Wichtig ist, dass sie gerade im Sommer regelmäßig gegossen und mit Nährstoffen versorgt werden. Die Minirosen sollten möglichst immer von unten gegossen werden, damit sich die Wurzeln genug Wasser ziehen können.

Verblühte Pflanzenteile sollten sofort entfernt werden. Da die meisten Sorten der Zwergrosen nicht winterhart sind und Pflanzen in Töpfen sowieso fast immer erfrieren, müssen die Topfrosen drinnen, etwas kühler, als die normale Zimmertemperatur beträgt, überwintert werden. Günstig ist eine Temperatur von ungefähr zehn Grad. Die Wassergaben werden im Winterquartier so stark reduziert, dass die Erde immer nur leicht feucht gehalten wird.

Von welchen Schädlingen werden Topfrosen befallen?

Steht die Zimmerrose im Freien, kann sie wie die Gartenrose auch, von allen für Rosen bekannten Pilzkrankheiten und Schädlingen befallen werden. Zu den Pilzkrankheiten zählen der Posenrost und der Sternrußtau. Aber auch der echte Mehltau ist häufig an Rosen anzutreffen. Die sogenannten Pilze treten meist bei kühlem und feuchtem Wetter auf.

Durch die Wahl eines luftigeren Standortes kann man das Auftreten solcher Krankheiten reduzieren. Für den Befall von Schädlingen hingegen gibt es kaum vorbeugende Maßnahmen. Rosen sind beliebte Opfer von Blattläusen. Ein Gegenspieler der Blattläuse ist der Marienkäfer. Weitere häufig vorkommende Schädlinge an den Rosen sind die Blattrollwespe und die Rosenzikade.

In beiden Fällen hilft es nur, die befallenen Pflanzenteile zu entfernen. Auch bei der Überwinterung im Haus können Schädlinge auftreten. Wird die Chinarose nämlich zu warm überwintert, kann sie durch die trockene Heizungsluft von Spinnmilben heimgesucht werden.

Video: Rosen pflanzen Anleitung

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