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Schwertlilie
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Die Schwertlilie: ein Blickfang im Garten

IrisDie Schwertlilie, auch Iris genannt, gehört zu den Schwertliliengewächsen. Es gibt unzählige Arten, die sich nicht nur durch die Wuchshöhe unterscheiden. Je nach Sorte benötigen sie unterschiedliche Standorte. Während die Sumpfschwertlilie einen feuchten Boden bevorzugt, mögen es andere Sorten eher trocken.

Die Stauden werden in jeder gut sortierten Gärtnerei angeboten. Sie sind in den verschiedensten Blütenfarben und Wuchshöhen erhältlich und lassen sich wunderbar vermehren.

Wie wird die Iris vermehrt?

Die Schwertlilie gehört zu den Frostkeimern. Das bedeutet, die Samen benötigen Kälte, damit sie keimen. Sie lassen sich problemlos im Kühlschrank vorziehen, können sich aber auch im Garten selbst vermehren. Bis aus der Saat eine blühfähige Staude heranwächst, können allerdings einige Jahre vergehen. Schneller geht es durch Teilung der Rhizome.

Schwertlilien sollten sogar alle paar Jahre geteilt werden, damit sie nicht blühfaul werden. Das Teilen sollte nach der Blüte zwischen August und Oktober stattfinden. Dazu wird die Iris vorsichtig mit einer Grabgabel aus der Erde gehoben. Das Rhizom wird möglichst an den dünneren Stellen – dann ist die Schnittwunde nicht so groß – auseinandergeschnitten und in lockere Erde gesetzt werden.

Welche Pflege benötigt die Schwertlilie?

SchwertlilieDie meisten Schwertlilien mögen es ganztags sonnig, einige Sorten vertragen aber auch einen halbschattigen Standort. Sie sollten sehr sparsam gedüngt werden. Zu viel Dünger kann dazu führen, dass die Stauden eingehen. Die Sorten, die es eher trocken mögen, müssen auch nicht allzu oft gegossen werden.

Sie brauchen eigentlich nur Wasser, wenn es längere Zeit nicht geregnet hat und der Boden zu trocken ist. Es sei denn, die Iris wurde frisch gepflanzt, dann sollte sie so lange regelmäßig gewässert werden, bis sie gut angewachsen ist.

Damit die Stauden nach längeren Regenperioden nicht im Wasser stehen und verfaulen, ist ein durchlässiger Boden für alle Sorten, die es trocken mögen, notwendig. Die Sorten, die es feucht mögen, wachsen am besten in einem Sumpfbeet oder an einem Teichrand.

Sind die Blüten verwelkt, ist es ratsam sie abzuschneiden, sonst bilden sich Samen und die Iris vermehrt sich ziemlich schnell im Garten. Dazu wird der Blütenstil bis auf zehn Zentimeter gekürzt. Das Laub sollte bis zum nächsten Frühjahr stehengelassen werden, da es der Pflanze als Winterschutz dient.

Video: Schwertlilie im Garten anpflanzen

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