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Spanischer Salbei für zuhause
Spanischer Salbei für zuhause

Spanischer Salbei (Salvia Hispanica)

Samen_Spanischer_SalbeiVor einigen Wochen kaufte ich mir Saatgut vom Spanischen Salbei. Mir gefallen nicht nur die wunderschönen blauen Blüten der Pflanzen. Die Samen sollen zudem voller Mineralien, Vitaminen und Antioxidantien stecken. Die zu den Lippenblütlergewächsen gehörende Pflanze stammt ursprünglich, anders als ihr Name vermuten lässt aus Mexiko.

Erst später kamen die Pflanzen nach Spanien und erhielten dort ihren Namen. Ein bisschen schade finde ich, dass der spanische Salbei nur eine einjährige Pflanze sein soll.

Gesundheitlicher Aspekt

Die Samen, auch Chia genannt, sind sehr beliebt unter Sportlern. Aber auch Veganer profitieren von ihnen. Denn die Samen haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und einen hohen Ballaststoffgehalt, der für eine gesunde Darmflora sorgt. Sie sind sättigend und dennoch kalorienarm. Deshalb werden sie auch bei Diäten eingesetzt.

Schon zwei Esslöffel von den Wundersamen in Wasser aufgelöst reichen, um den Körper für vierundzwanzig Stunden ausreichend mit Vitalstoffen zu versorgen. Zudem lassen sich die Samen nach der Ernte gut lagern, sodass man auch im Winter etwas davon hat.

Aussaat und Pflege

Keimlinge_Spanischer_SalbeiSavia Hispanica zählt zu den Lichtkeimern. Das heißt, die Samen dürfen nicht mit Erde bedeckt werden, sonst keimen sie nicht. Vor zwei Wochen legte ich also ein paar der Samen in einen Topf mit Aussaaterde, hielt sie feucht und kann nun die ersten Sämlinge vermelden. Sobald die kleinen Pflänzchen etwas kräftiger geworden sind, werden sie pikiert und nach den Eisheiligen kommen sie raus ins Beet.

Vielleicht werde ich auch einen Teil im Wintergarten lassen, um zu schauen, ob sie dort schneller wachsen. Wie andere Salbeiarten mag es auch der Spanische Salbei warm. Er mag sonnige bis halbschattige Standorte und soll sogar mit kargeren Böden gut zurechtkommen und längere Trockenperioden überstehen.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis sich die ersten Blüten bilden und daraus die Samen entstehen. Die Ernte stelle ich mir bei der Samengröße ziemlich mühsam vor. Dennoch werde ich es versuchen, wenn es so weit ist.

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